Chemnitz: Verkehrswacht bringt Migranten aufs Fahrrad

Chemnitz - "Unser Ziel sind keine tödlichen Unfälle im Straßenverkehr", sagt Franklin Stöckel (52) von der Chemnitzer Verkehrswacht. Mit neuen Kursen wollen der Vorstandsvorsitzende und sein Team vor allem Migranten und Kinder aus sozial schwachen Familien in Zukunft sicher auf die Straße bringen.

Fatemah (10) übt unter Anleitung von Joachim Müller (63) von der Verkehrswacht im Slalom-Parcours.
Fatemah (10) übt unter Anleitung von Joachim Müller (63) von der Verkehrswacht im Slalom-Parcours.  © Uwe Meinhold

Laut Verkehrswacht Chemnitz steigt der Anteil von Radlern im Stadtgebiet - und damit auch die Unfallgefahr.

Da es in Chemnitz noch keinen stationären Verkehrsübungsplatz gibt, sucht die Verkehrswacht gemeinsam mit dem Chemnitzer FC und den Delphin-Projekten nach Alternativen. Eine könnte ein mobiler Übungsparcours vor dem Stadion an der Gellertstraße während der Sommerferien sein.

Dieses Jahr fanden erste Kurse statt. "Es wäre toll, wenn wir das etablieren können. Besonders Kinder anderer Nationen kennen unsere Verkehrsregeln noch nicht so gut. Mit den Kursen wollen wir diese Lücke schließen", sagt Stöckel. 

Den größten Nachholbedarf gibt es bei Vorfahrtsregeln, beim toten Winkel sowie beim Abbiegen. 

Titelfoto: Uwe Meinhold

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