Chemnitz: Hier wird es ab Montag richtig laut!

Chemnitz - Aufgrund von Bauarbeiten in der Olbernhauer Straße und der Werner-Seelenbinder-Straße ist ab Montag mit Baulärm zu rechnen.

In der Olbernhauer Straße und Werner-Seelenbinder-Straße kommt es durch Bauarbeiten zu Lärm. (Archivbild)
In der Olbernhauer Straße und Werner-Seelenbinder-Straße kommt es durch Bauarbeiten zu Lärm. (Archivbild)  © Sven Gleisberg

Wie der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) mitteilt,  beginnt im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Chemnitz - Aue der Neubau zweier Bahnbrücken in Chemnitz.

In der Olbernhauer Straße und der Werner-Seelenbinder-Straße werden die alten Überführungen abgerissen und durch neue ersetzt. Dabei ist laut dem VMS mit Baulärm zu rechnen.

Folgende Straßensperrungen sind dafür nötig:

Die Olbernhauer Straße ist seit dem 16. Juli 2020 voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über den Südring und die Erfenschlager Straße. Ab 27. Juli ist dann hier aufgrund der Bauarbeiten mit Baulärm zu rechnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 14. August 2020.

Die Werner-Seelenbinder-Straße ist dann voraussichtlich ab dem 30. Juli 2020 voll gesperrt. Auch hier erfolgt die Umleitung über den Südring. Hier ist ab dem 10. August 2020 bis zum 4. September mit Baulärm zu rechnen. 

VMS-Sprecher Falk Ester: "Im Sinne eines zügigen Ausbaus der Bahnstrecke lässt sich der gleichzeitige Neubau der Brücken und die damit verbundene Doppel-Sperrung der Straßen leider nicht verhindern."

Bis voraussichtlich Ende März 2021 sollen beide Sperrungen dauern.

Die 47 Kilometer lange Bahnstrecke Chemnitz - Aue wird vom VMS für rund 70 Millionen Euro fürs Chemnitzer Modell auf Vordermann gebracht.

Citybahn-Strecke nach Aue erst Mitte 2021 fertig

Verspätung beim Ausbau der Eisenbahnstrecke zwischen Aue und Chemnitz! Gründe dafür sind ausbleibende Förderzahlungen vom Freistaat und Verzögerungen bei Plänen und beim Bau. So sollen erst ab Mitte 2021 Citylink-Bahnen über die neuen Gleise fahren (TAG24 berichtete).

VMS plant großen Betriebshof

Der VMS plant noch in diesem Jahr mit dem Baubeginn eines großen Betriebshofs gegenüber der Sachsen-Allee in Chemnitz. Investiert werden hier rund 50 Millionen Euro. Benötigt wird der Hof für die Wartung der modernen Straßenbahnen.

Noch verhandelt der VMS mit der Stadt wegen Geländes des früheren Güterbahnhofs. VMS-Chef Harald Neuhaus (63) zu den Vorzügen des Areals: "Anbindung optimal, Betriebskosten minimal, Nutzen maximal."

Titelfoto: Sven Gleisberg

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