Chemnitzer Filmnächte stehen vor ungewisser Zukunft

Chemnitz - Die 12. Chemnitzer Filmnächte stehen in den Startlöchern. Besucher können vom 15. Juli bis zum 3. September auf dem Theaterplatz wieder Kino und Konzerte erleben. Die Zukunft der Filmnächte ist hingegen ungewiss.

Sie freuen sich auf die Filmnächte (v.l.n.r.): Astrid Eberius von Eins Energie, Programmbeirat Stefan Tschök, Anna Gadringer, Festivalleiter Michael Claus (44) und Martin Weidhas von VW Chemnitz.
Sie freuen sich auf die Filmnächte (v.l.n.r.): Astrid Eberius von Eins Energie, Programmbeirat Stefan Tschök, Anna Gadringer, Festivalleiter Michael Claus (44) und Martin Weidhas von VW Chemnitz.  © Maik Börner

Festivalleiter Michael Claus (44) fasst die Vorbereitungen zusammen: "Es war tatsächlich noch mal schwieriger, das Festival dieses Jahr auf die Beine zu stellen."

Claus betont dies vor allem im Hinblick auf die Auswirkungen von zwei Jahren Pandemie, Kostensteigerung und Ressourcenknappheit.

Die größte Herausforderung sei mangelnde Planungssicherheit. Es gibt für 2023 und 2024 weiterhin Verträge, das Event auf dem Theaterplatz abzuhalten.

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Darüber hinaus ist die Zukunft des Filmfestivals jedoch ungewiss. "Von der Stadt haben wir momentan nicht die Unterstützung, die wir brauchen", moniert Michael Claus.

Mehr als 30 hochkarätige Filme warten bei den Chemnitzer Filmnächten auf Euch.
Mehr als 30 hochkarätige Filme warten bei den Chemnitzer Filmnächten auf Euch.  © Toni Kretschmer/Filmnächte Chemnitz

Weitere Informationen zum Festival findet Ihr unter www.filmnaechte-chemnitz.de.

Titelfoto: Toni Kretschmer/Filmnächte Chemnitz, Maik Börner

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