Chemnitzer Viadukt braucht doch keine Lärmschutzwand

Chemnitz - Die Pläne für die Zukunft des Vidakukts über der Annaberger Straße in Chemnitz stehen fest.

Johannes Rödel (53) von der Bürgerinitiative "Viadukt e. V." ist froh, dass es endlich Planungssicherheit gibt.
Johannes Rödel (53) von der Bürgerinitiative "Viadukt e. V." ist froh, dass es endlich Planungssicherheit gibt.  © Sven Gleisberg

Im Rahmen der Arbeiten am Chemnitzer Bahnbogen wird die rund 120 Jahre alte Brücke bis 2025 denkmalgerecht ertüchtigt.

Das Eisenbahn-Bundesamt genehmigte jetzt eine entsprechende Planänderung.

Ursprünglich war der Bau von Lärmschutzwänden auf dem Viadukt vorgesehen.

Durch den Einbau einer Stahlbetonplatte auf den beiden innenliegenden Gleisen ist dies nicht mehr notwendig.

"Ich finde die Lösung sehr zufriedenstellend", sagt Johannes Rödel (53), Vorsitzender der Bürgerinitiative, die sich für die Rettung des Viadukts einsetzte. "Ich bin froh, dass jetzt Planungssicherheit herrscht."

Baubeginn am Viadukt ist voraussichtlich im Frühjahr 2022.

Das Viadukt über der Annaberger Straße wird denkmalgerecht ertüchtigt.
Das Viadukt über der Annaberger Straße wird denkmalgerecht ertüchtigt.  © Uwe Meinhold

Im Zuge der bereits laufenden Maßnahmen am Bahnbogen müssen sich Anwohner in den kommenden Wochen immer wieder auf Lärm sowie Reisende auf Sperrungen im Zugverkehr einstellen, auch in der Nacht und an Wochenenden.

Titelfoto: Sven Gleisberg, Uwe Meinhold

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