Chemnitzer "Wirtschaftsweise": So soll die Stadt 2030 dastehen

Chemnitz - Die "Wirtschaftsweisen" um Oberbürgermeister Sven Schulze (50, SPD) legten jüngst ihre Zukunftsvision für 2030 vor. Die Chemnitzer Beiräte aus Unternehmen, Wissenschaft und Gewerkschaft setzen auf einen Dreischritt aus Wirtschaftswachstum, technologischer Weiterentwicklung und Vorreiterpositionen in der Forschung.

Der Wirtschaftsbeirat um Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) stellte seine Pläne für die Chemnitzer Zukunft vor.
Der Wirtschaftsbeirat um Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) stellte seine Pläne für die Chemnitzer Zukunft vor.  © Uwe Meinhold

"Chemnitz soll noch stärker als Standort für Industrie und Forschung, Mittelstand und Handwerk sichtbar werden sowie als Sprungbrett für Zukunftstechnologien", erklärte OB Schulze.

Neben altbewährten Zweigen wie Maschinen- und Anlagenbau betrifft das auch Zukunftsbranchen wie Autonomes Fahren, IT- und Kommunikationstechnologie sowie Sensorik.

Dabei ist ein Kreislauf vorgesehen: Nach der Entwicklung von Prototypen und der Durchführung von Pilotversuchen soll die Produktion in der heimischen Industrie stattfinden.

Grüne Energie, unter anderem in Form von Wasserstoff, spielt eine Schlüsselrolle (Symbolbild).
Grüne Energie, unter anderem in Form von Wasserstoff, spielt eine Schlüsselrolle (Symbolbild).  © 123RF/Lev Dolgachov

Und sie soll grün sein: Als Energielieferanten würden demnach zukünftig Sonnenenergie, Windkraft, Biomasse und Wasserstoff dienen.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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