Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt steigt weiter an

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 37.295 Corona-Fälle, die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 241,8 (Stand: 23. Januar, alle Daten vom RKI).

In der Gastronomie in Sachsen gilt jetzt 2G-Plus.
In der Gastronomie in Sachsen gilt jetzt 2G-Plus.  © Stefan Sauer/dpa

Sachsen entschärft ab 14. Januar seine Corona-Regeln. Die neue Verordnung gilt dann bis zum 6. Februar 2022.

Neuerungen: Kultureinrichtungen dürfen unter Auflagen öffnen. Clubs, Bars und Diskotheken sollen geschlossen bleiben.

Bei Versammlungen sind mehr Teilnehmer erlaubt als bisher. Künftig sind unabhängig von der Inzidenz oder Überlastungsstufe 200 Teilnehmer gestattet. Werden die Schwellenwerte unterschritten, können bis zu 1000 Menschen an einer Versammlung teilnehmen.

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Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetiksalons können von Genesenen und Geimpften (2G) wieder in Anspruch genommen werden. Gleiches gilt für Museen und Ausstellungen.

Friseure dürfen unter der 3G-Regel öffnen.

Für Gaststätten (Außengastronomie mit 2G), Theater, Opernhäuser oder Kinos gilt die 2G-plus-Regel. Hier ist also zusätzlich ein tagesaktueller Corona-Test erforderlich. Der Test entfällt, wenn man eine Booster-Impfung nachweisen kann oder die zweite Impfung noch relativ frisch ist. Gleiches gilt für junge Menschen im Alter bis 18.

Die Schutzverordnung enthält eine Rückfalloption. Wenn die Überlastungsstufe in den Krankenhäusern erreicht ist oder die Inzidenz an drei Tagen in Folge in den Landkreisen und Kreisfreien Städten auf über 1500 steigt, werden die Erleichterungen aufgehoben. Außerdem sollen dann auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte wieder in Kraft treten.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 23. Januar, 12.15 Uhr: Grüne fordern Vorrang für Pflegekräfte bei Novavax-Impfstoff

Beim neuen Corona-Impfstoff von Novavax sollen nach dem Willen von Grünen-Fraktionschefin Franziska Schubert Mitarbeiter in Pflege und Gesundheitswesen Vorrang erhalten.

Viele Menschen warteten darauf, dass dieser Impfstoff ausgeliefert werde, erklärte sie am Sonntag. Deswegen sollten Angehörige der Berufe, die ab Mitte März einer Impfpflicht unterliegen, "ein exklusives Impfangebot" in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Einrichtungen erhalten.

Der Impfstoff beruht auf einer anderen Technologie als die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna. Experten hoffen, dass sich damit viele Menschen impfen lassen, die bisherigen Impfstoffen skeptisch gegenüber stehen oder sie ganz ablehnen.

Update, 23. Januar, 10.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weit unter Bundesschnitt

Die Corona-Wocheninzidenz ist in Sachsen übers Wochenende gestiegen, bleibt aber deutlich unter dem Bundesschnitt.

Am Sonntag lag die Quote der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Freistaat laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 386,2 - nach 363,9 am Vortag und 339,2 am Freitag. Im Vergleich war der bundesweite Wert mit 806,8 mehr als doppelt so hoch; in Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg lag er über der 1000er Marke.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Sonntagmorgen 2144 neue Corona-Infektionen und 8 weitere Todesfälle innerhalb eines Tages gemeldet. In Sachsen ist die Neuinfektionsrate in Leipzig und Dresden am höchsten, am niedrigsten ist sie in Mittel- und Südwestsachsen. Die geringste Infektionsrate aller Landkreise im Freistaat wird aus dem einstigen Corona-Hotspot Erzgebirge gemeldet.

Update, 23. Januar, 8.18 Uhr: Pflegeheime in Sachsen schlagen Alarm wegen ungeimpfter Mitarbeiter

In gut acht Wochen beginnt die berufsbezogene Impfpflicht für Gesundheitswesen und Pflege. In vielen sächsischen Pflegeeinrichtungen besteht erhebliche Sorge.

Sollte es nach dem 15. März tatsächlich zu Tätigkeitsverboten kommen, wird es mit Blick auf den ohnehin angespannten Personalmarkt in der Pflege schwierig sein, fehlendes Personal zu ersetzen, teilte der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen mit.

Lest mehr dazu im TAG24-Artikel Drohen Kündigungen und Aufnahmestopp? Pflegeheime in Sachsen schlagen Alarm!

Pflegeheime in Sachsen schlagen wegen ungeimpfter Mitarbeiter Alarm.
Pflegeheime in Sachsen schlagen wegen ungeimpfter Mitarbeiter Alarm.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. Januar, 7.13 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 77 neue Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 241,8 (Vortag: 229,1).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 774 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. Januar, 17 Uhr: Tausende Menschen ziehen gegen Impfpflicht durch Chemnitzer City

Die kommende Impfpflicht für Mediziner und Pflegeberufe sorgt für Unruhe bei den Chemnitzern. Am Samstagnachmittag fand diesbezüglich eine Demonstration in der Chemnitzer City statt.

In Chemnitz fand am Samstagnachmittag eine Demo gegen die bevorstehende Impfpflicht statt.

Sachsenweit wurde zur sogenannten "Groß-Demo" gegen die anstehende Impfpflicht aufgerufen. In Chemnitz folgten dem Aufruf weit über 5000 Menschen.

Mehr dazu lest Ihr in unserem TAG24-Bericht: Mögliche Impfpflicht spaltet Pflegepersonal: Tausende ziehen durch die Chemnitzer City.

Update, 22. Januar, 10.31 Uhr: Sachsen mit bundesweit zweitniedrigster Corona-Inzidenz

Trotz eines Anstiegs bleibt die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen weit unter dem Bundesschnitt.

Am Samstag lag die Quote der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Robert Koch-Institut bei 363,9 - nach 339,2 am Vortag. Nur in Thüringen ist sie derzeit niedriger (286,2). Im bundesweiten Vergleich war der Wert mit 772,7 mehr als doppelt so hoch. In Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg lag er über der 1000er Marke.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Samstagmorgen gut 2900 neue Corona-Infektionen und 40 weitere Todesfälle gemeldet. Innerhalb Sachsens ist die Neuinfektionsrate in Leipzig und Dresden am höchsten. Der niedrigste Wert wird derzeit aus dem einstigen Corona-Hotspot Erzgebirge gemeldet.

Update, 22. Januar, 7.34 Uhr: Von wegen Januar! Novavax-Lieferungen kommen in Sachsen viel später

Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums verschieben sich die Lieferungen des neuen Impfstoffs NVX-CoV2373 des US-amerikanischen Herstellers Novavax.

Zunächst war das Ministerium von einer Verfügbarkeit in Sachsen ab Ende Januar ausgegangen.

Inzwischen ist klar, dass es erst ab dem 21. Februar Lieferungen nach Deutschland geben wird, hieß es am Donnerstag auf Anfrage.

Mehr dazu in unserem Artikel: Nix mit Januar: Novavax-Lieferungen kommen viel später

Bis der Impfstoff Novavax nach Sachsen kommt, wird's dauern.
Bis der Impfstoff Novavax nach Sachsen kommt, wird's dauern.  © imago images/Martin Wagner

Update, 22. Januar, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 158 neue Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 229,1 (Vortag: 195,2).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 774 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. Januar, 17.11 Uhr: Neue Quarantäne-Regelung gilt in ganz Sachsen ab 24. Januar

Die von Bund und Ländern neu beschlossenen Quarantäne-Regeln treten am kommenden Montag in ganz Sachsen in Kraft. Alle Landkreise und kreisfreien Städte würden die Regelungen am 23. Januar mit Wirkung zum nächsten Tag anpassen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden mit.

Alles, was Ihr dazu wissen müsst, könnt Ihr in unserem Artikel nachlesen: Neue Quarantäne-Regeln ab Montag: Das müssen die Sachsen jetzt wissen

Update, 21. Januar, 11.34 Uhr: Mehrheit der ausgeflogenen Corona-Patienten aus Kliniken entlassen

Von den Ende vergangenen Jahres ausgeflogenen sächsischen Corona-Patienten konnte die Mehrzahl die Krankenhäuser inzwischen verlassen. 18 seien aus der Behandlung in ihren Zielkrankenhäusern entlassen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Dresden am Freitag auf Anfrage mit.

Zwölf Menschen seien gestorben, vier weitere waren in der vergangenen Woche noch in stationärer Behandlung. Aktuellere Informationen zu ihrem Zustand gebe es nicht.

Aufgrund der Überlastung der Intensivstationen in Sachsen waren Ende vergangenen Jahres 34 Corona-Patientinnen und -Patienten über das sogenannte Kleeblatt-System nach Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen verlegt worden. Sachsen gehört zum Kleeblatt Ost, das noch die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst.

Titelfoto: Kristin Schmidt, 123rf/drmicrobe

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