Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz sinkt leicht

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.076 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 4,9 (Stand: 4. August, alle Daten vom RKI).

Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.
Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.  © Kristin Schmidt

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz, die an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der kritischen Marke von 100 lag, tritt nun ab dem 21. Mai in Chemnitz die bundesweite Corona-Notbremse außer Kraft.

Statt des Infektionsschutzgesetzes tritt nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung (Gültig bis 28. Juli) in Kraft.

Damit können sich die Menschen in Chemnitz endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 4. August, 14.35 Uhr: Impfangebote an Schulen nach den Sommerferien? - Sachsen prüft

Sachsen prüft, ob nach den Sommerferien Corona-Impfungen an den Schulen angeboten werden können. "Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium sind wir derzeit im Gespräch, inwiefern wir Impfangebote für Kinder und Jugendliche ausweiten können", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Mittwoch auf Anfrage. Die Abstimmungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Laut einem Bericht der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) könnte es dann Impfangebote an den weiterführenden Schulen - also Gymnasien, Ober- und Berufsschulen - geben.

Nachdem sich die Sächsische Impfkommission und die Gesundheitsministerkonferenz für eine Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen hat, laufen in Sachsen entsprechende Vorbereitungen. Auch in den Impfzentren, wo sich bisher nur über 14-Jährige impfen lassen können, soll eine Impfung künftig ab 12 Jahren verabreicht werden können.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind in Sachsen derzeit 10,2 Prozent der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft. Deutschlandweit liegt der Durchschnitt bei 10,5 Prozent und damit etwas höher als im Freistaat.

Update, 4. August, 13.30 Uhr: DRK richtet Gutschein-Portal für Geimpfte in Sachsen ein

Mit Gutscheinen und Rabatten will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen Schwung in die stagnierende Impfkampagne bringen. Über ein Webportal können sich ab sofort alle geimpften Sachsen registrieren lassen, teilte der DRK-Landesverband am Mittwoch mit.

Alle Hintergrund-Infos gibt es >>>hier.

Update, 4. August, 8.24 Uhr: Inzidenz in Sachsen weiter leicht sinkend

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Mittwoch mit 5,9 aus. Am Dienstag lag sie noch bei 6,1.

Sachsen gehört damit weiterhin zusammen mit Thüringen und Sachsen-Anhalt zu den Bundesländern, die derzeit am wenigsten von der Corona-Pandemie betroffen sind. Nach der aktuellen Landesverordnung greifen strengere Corona-Regeln, wenn die Wocheninzidenz fünf Tage in Folge über 10 liegt.

Update, 4. August, 6.25 Uhr: Nach Bratwurst-Impfen in Thüringen: Stadt in Sachsen zieht nach

Nach dem Erfolg des sogenannten Bratwurst-Impfens will auch Aue-Bad Schlema auf den ungewöhnlichen Anreiz zum Schutz gegen Corona setzen.

Wann und wo es genau den Snack zum Pieks gibt, erfahrt Ihr >>>hier.

Update, 4. August, 5.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.076 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 4,9 (Vortag: 5,3).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. August, 13.51 Uhr: Sachsen bestellt Zehntausende Corona-Impfdosen beim Bund ab

Sachsen hat angesichts geringer Nachfrage Zehntausende Corona-Impfdosen beim Bund abbestellt. Für die nächste Woche sei die Bestellung von 58.500 Biontech-Impfdosen nun storniert worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage. Auch für die darauffolgende Woche sei keine Bestellung geplant.

Alle Hintergründe gibt es >>>hier.

Update, 3. August, 12.04 Uhr: Sächsische Impfkommission verteidigt Impfempfehlung für Kinder ab 12

Der Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission (Siko), Thomas Grünewald, hat die Empfehlung für eine Corona-Schutzimpfung für alle Kinder ab zwölf Jahren verteidigt. "Der individuelle Nutzen für ein Kind ist deutlich größer als der Schaden oder die Probleme, die eine Impfung anrichten kann", sagte der Experte der Leipziger Volkszeitung (LVZ) am Dienstag. Grundlage seien neue Daten aus Ländern wie den USA oder Israel, wo seit Langem auch ab 12 Jahren geimpft wird.

"Wir können die Impfung nun guten Gewissens empfehlen", so Grünewald. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) prüfe die Daten gründlich und werde noch Ergebnisse aus Deutschland und Europa hinzuziehen. "Doch in Sachsen sind wir vielleicht etwas elastischer als auf Bundesebene."

Die Impfung sollte aber nur erfolgen, "wenn alle - sowohl Impfling als auch Sorgeberechtigte und natürlich der Impfende - zustimmen", betonte Grünewald. Mit der neuen Empfehlung werde auch keine Impfpflicht eingeführt. Sachsen, das mit der Siko als einziges Bundesland über eine eigene Impfkommission verfügt, empfiehlt seit dieser Woche eine Corona-Schutzimpfung auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre.

In Deutschland hingegen empfiehlt die unabhängige Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen von Kindern bisher aber nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes. Die Gesundheitsminister von Bund und Länder hatten am Montagabend einstimmig beschlossen in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna sind für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

In Sachsen sind laut Übersicht des Robert-Koch-Institutes (RKI) aktuell 10,1 Prozent der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft - der Freistaat liegt damit genau im Bundesdurchschnitt und im bundesweiten Vergleich zusammen mit Bayern auf dem vierten Platz.

Update, 3. August, 8.17 Uhr: Inzidenz sinkt leicht, Maskenpflicht in Leipzig beim Einkaufen

In Sachsen ist die Corona-Inzidenz wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Dienstag mit 6,1 aus - am Samstag waren es noch 6,4. Der landesweit höchste Wert wurde nach wie vor mit 12,1 in Leipzig registriert - wegen der steigenden Infektionszahlen gilt hier seit Dienstag in den Läden und Geschäften wieder eine Maskenpflicht beim Einkaufen.

Die aktuelle Landesverordnung sieht strengere Corona-Maßnahmen vor, wenn die Wocheninzidenz fünf Tage in Folge über 10 liegt.

In Dresden gilt die Maskenpflicht bereits seit vergangenem Samstag wieder. Aktuell liegt die Inzidenz in der Landeshauptstadt mit 9,2 zwar wieder unter der kritischen Marke, allerdings erst den zweiten Tag in Folge. Die anderen Städte und Landkreise liegen noch unter der Inzidenz von 10.

Update, 3. August, 6.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.075 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 5,3 (Vortag: 6,5).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. August, 5.51 Uhr: Messegeschäft läuft wieder an

Das Messegeschäft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen läuft nach dem Ende des Veranstaltungsverbots wieder an. Die Messen in Leipzig, Dresden, Erfurt, Magdeburg und Halle haben bis Ende des Jahres noch zahlreiche Veranstaltungen in den Terminkalendern stehen.

Die Bandbreite reicht von klassischen Publikumsmessen über Tagungen bis hin zu Spezialmärkten und Konzerten, wie eine Umfrage ergab.

Die Durchführung sei aber noch mit vielen Fragezeichen versehen, erklärte Erfurts Messe-Sprecherin Isabell Schöpe. Bei der Genehmigung von Großveranstaltungen müsse immer noch mit Änderungen gerechnet werden.

Die Branche hofft, von neuen Veranstaltungsverboten verschont zu bleiben. Für 2022 setzt sie auf eine schrittweise Normalisierung des Messe- und Kongressgeschäfts.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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