Der Nischel strahlt in anderem Licht: Was war in Chemnitz los?

Chemnitz - Wer am Samstagabend am Karl-Marx-Kopf auf der Brückenstraße in Chemnitz vorbeikam, hat sich womöglich über zahlreiche brennende Kerzen gewundert.

Interessierte und Veranstalter formten zusammen das Labyrinth vor dem Nischel.  © Jan Härtel

Unter dem Motto "Von Angesicht zu Angesicht" lud die Sächsische Mozart-Gesellschaft ab 15.30 Uhr an den Nischel ein, um gemeinsam ein Labyrinth aus über 1000 Kerzen entstehen zu lassen.

Noch vor Einbruch der Dunkelheit wurden die Besucher eingeladen, das Labyrinth gemeinsam mit den Veranstaltern aufzubauen und die Kerzen anzuzünden.

Anschließend konnten alle zusammen durch das Labyrinth laufen und sich dabei immer wieder begegnen.

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Die Begegnung stand grundlegend im Mittelpunkt des Events. In der heutigen digitalen Welt, in der die "echte" Begegnung und das Zusammen- beziehungsweise Miteinander-Sprechen gefühlt immer weniger werden, sollte am Samstagabend genau das stattfinden.

"Wir wollen uns von Angesicht zu Angesicht begegnen und uns in die Augen sehen. Wir stellen uns gegenseitig Fragen zu Glück, Werten, Verantwortung und vielem anderen", beschrieb die Mozart-Gesellschaft im Vorfeld die Veranstaltung.

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Etwa 2000 Kerzen formten ein Labyrinth.  © Jan Härtel

Als Zeichen dafür wurden am Samstagabend etwa 2000 Kerzen aufgestellt. Begleitet wurde der Abend von handgemachter Musik und verschiedenen künstlerischen Performances.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe "Mozart für Morgen" des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026 statt.

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