Fahrkarten-Kontrolle im Zug nach Chemnitz endet für Fahrgast in Polizeigewahrsam

Chemnitz/Waldheim - Die Zugfahrt im MRB nach Chemnitz endete für einen Fahrgast bei der Bundespolizei im Chemnitzer Hauptbahnhof.

Die Bundespolizei nahm am Sonntag einen aggressiven Fahrgast am Chemnitzer Hauptbahnhof in Empfang. Er fuhr ohne gültige Fahrkarte und bedrohte den Zugbegleiter.
Die Bundespolizei nahm am Sonntag einen aggressiven Fahrgast am Chemnitzer Hauptbahnhof in Empfang. Er fuhr ohne gültige Fahrkarte und bedrohte den Zugbegleiter.  © 123RF/angelarohde

Gegen 11.47 Uhr am Sonntag kontrollierte ein Zugbegleiter der Mitteldeutschen Regionalbahn auf dem Weg von Waldheim nach Chemnitz dessen Passagiere.

Ein 49-jähriger Deutscher zeigte ihm dabei nur eine Berechtigungskarte für Marktforschungszwecke. Zusätzlich konnte er weder einen gültigen Fahrschein noch Dienstunterlagen oder einen Personalausweis vorweisen.

Nachdem der Kontrolleur ihn auf den Verdacht einer möglichen Straftat wegen Betrugs aufmerksam gemacht hatte, wurde der Fahrgast aggressiv und bedrohte den Zugbegleiter mit seinen Fäusten.

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Dieser eilte daraufhin fluchtartig in den Führerstand. Dort informierte er die Bundespolizei vom Revier Chemnitz-Hauptbahnhof, die den aggressiven Fahrgast am Hauptbahnhof in Empfang nahmen und zur Dienststelle brachten.

Bei der Festnahme wurde laut Polizeiangaben zusätzlich ein Atemalkoholtest gemacht, der einen Wert von 2,86 Promille ergab. Außerdem bestätigte er selbst, dass er weder genesen, getestet noch geimpft sei, weswegen zusätzlich noch der Verstoß gegen das geltende Infektionsschutzgesetz vorlag.

Nach allen polizeilichen Maßnahmen konnte der 49-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

Titelfoto: 123RF/angelarohde

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