Impfpanne in Chemnitz: Auch Jüngere sind betroffen

Chemnitz - Von der Panne am Impfzentrum Chemnitz, bei der versehentlich Menschen mit AstraZeneca statt Moderna geimpft wurden, sind wohl auch unter 40-Jährige betroffen.

Impfpanne in Chemnitz: Bei 17 Geimpften wurde der Impfstoff verwechselt.
Impfpanne in Chemnitz: Bei 17 Geimpften wurde der Impfstoff verwechselt.  © Kristin Schmidt

Insgesamt wurde laut Kassenärztlicher Vereinigung vorige Woche bei 17 Geimpften das Mittel verwechselt.

Der Kreis habe von anfangs mehr als 250 auf 69 Menschen eingegrenzt werden können, die in dem Zeitraum am Dienstag auf der betreffenden Impfstrecke geimpft wurden.

Noch genauer werde sich der Personenkreis nicht bestimmen lassen, sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Heckemann der Deutschen Presse-Agentur. Darunter seien acht Personen jünger als 40 Jahre.

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Der AstraZeneca-Impfstoff kann in seltenen Fällen schwere Nebenwirkungen haben und ist daher in der Regel bei Menschen ab 60 vorgesehen.

In Sachsens Impfzentren wird das Vakzin regulär an über 60-Jährige verabreicht; seit kurzem bieten sie aber auch Impfungen damit für Menschen ab 40 Jahren an. Heckemann bedauerte den Vorfall.

Die Betroffenen seien noch einmal speziell zu Nebenwirkungen von AstraZeneca aufgeklärt worden und sollen nun gezielt darauf achten.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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