Jugend heißt Widerstand: Klima-Protest in Chemnitz

Chemnitz - Globaler Klimastreik kurz vor der Wahl - auch in Chemnitz machte Fridays for Future (FFF) mobil und sorgte am Freitag für Staus in der Innenstadt. Unter dem Motto "Jugend heißt Widerstand" gingen circa 1000 Teilnehmer auf die Straße, um für besseren Klima- und Umweltschutz zu demonstrieren.

Mitorganisatorin Paula Schwendel (20) findet das Demos nach wie vor wichtig sind.
Mitorganisatorin Paula Schwendel (20) findet das Demos nach wie vor wichtig sind.  © Ralph Kunz

Die Demonstranten erhofften sich einen Weckruf in der Politik - auch weil in der Vergangenheit durch Corona viele Kundgebungen abgesagt wurden: "Wir erwarten, dass mit dem Ausgang der Bundestagswahl der Klimaschutz verbessert wird. Allerdings handelt nach wie vor keine der Parteien in unserem Sinne", sagte Organisatorin Victoria Teuchert (20).

Mitorganisatorin Paula Schwendel (20) fügte hinzu: "Die Proteste bewirken auf jeden Fall etwas, allerdings passiert auf realpolitischer Ebene nichts. Deshalb sind Demos nach wie vor wichtig."

Laut Veranstalter waren 1000 Teilnehmer am Demo-Zug beteiligt.
Laut Veranstalter waren 1000 Teilnehmer am Demo-Zug beteiligt.  © Steve Conrad

Die Demonstration zog am Freitag vom Roten Turm durch die Innenstadt und endete am Karl-Marx-Kopf. Die Teilnehmer hatten auf ihrem Marsch ein zehn Meter langes und drei Meter breites Plakat über ihren Köpfen mit dem Slogan: "Burn capitalism - not coal" ("Kapitalismus verbrennen - keine Kohle").

Titelfoto: Steve Conrad

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