Krankenhaus weiter an Belastungsgrenze! Chemnitzer Intensiv-Patienten werden nach Dresden und Leipzig verlegt

Chemnitz - Die Zahl der Corona-Fälle stagniert, doch die Intensivstation des Klinikums Chemnitz arbeitet weiterhin an der Belastungsgrenze. Deshalb werden 18 Covid-19-Patienten mit einem Intensiv-Transporter nach Dresden und Leipzig verlegt.

Covid-19-Patienten aus dem Klinikum Chemnitz werden nach Dresden und Leipzig verlegt.
Covid-19-Patienten aus dem Klinikum Chemnitz werden nach Dresden und Leipzig verlegt.  © Kristin Schmidt

"Die Lage ist äußerst angespannt", heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. "Die Patienten werden aktuell bei der Verlegung aus Südwestsachsen von Ärzten des Klinikums Chemnitz begleitet", so Geschäftsführer Dirk Balster.

In dieser Zeit stünden die Mediziner dem Haus nicht für die Arbeit auf Station zur Verfügung. "Aber anders sind die Verlegungen aktuell nicht zu stemmen."

Gegenwärtig werden am Klinikum Chemnitz nur noch Notfall-Operationen und medizinisch dringend gebotene Eingriffe vorgenommen. Das sind nur etwa halb so viele Operationen wie normalerweise.

Die Lage auf den Intensivstationen in Westsachsen ist nach wie vor äußerst angespannt (Symbolbild).
Die Lage auf den Intensivstationen in Westsachsen ist nach wie vor äußerst angespannt (Symbolbild).  © dpa/Fadel Dawood

Derzeit werden 114 Covid-19-Patienten behandelt, davon 33 auf der Intensivstation.

Titelfoto: Kristin Schmidt, dpa/Fadel Dawood

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