Mit Schwung und scharfer Sense: Warum Dengeln besser als Rasenmähen ist!

Burkhardtsdorf - Reges Interesse: Für den am gestrigen Samstag stattgefundenen Sensen-Grundkurs der Volkshochschule Chemnitz interessierten sich viele Menschen, er war schnell ausgebucht. Mähen mit der Sense ist zudem mindestens doppelt umweltfreundlich.

Umweltfreundliche Mähkunst: Kursleiter Manfred Schönherr (73) zeigte, wie man die Sense richtig handhabt.
Umweltfreundliche Mähkunst: Kursleiter Manfred Schönherr (73) zeigte, wie man die Sense richtig handhabt.  © Maik Börner

Gabi Kretzschmar (52) gehörte zu den vier Frauen und drei Männern, die sich am Samstagvormittag auf einer Wiese im nahen Burkhardtsdorf im Erzgebirge einfanden. 

Dort zeigte Kursleiter Manfred Schönherr (73) den fachgerechten Umgang mit der Sense. Frau Kretzschmar hatte einen guten Grund: "Ich möchte in meinem Garten eine Natur- und Bienenwiese erhalten, muss zweimal im Jahr mähen. Wie - das will ich hier lernen."

Laut Experten des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) sollten Wiesen nie komplett und mit Rasenmähern bearbeitet werden. Denn dabei werden zu viele Tiere, vor allem Insekten, getötet. 

Weil händisches Mähen mit Sensen langsamer ist, haben sie so bessere Chancen, zu fliehen - und zu überleben. 

Auch zuhören will gelernt sein: Beim Sensenkurs der Volkshochschule erfährt man alles übers Dengeln.
Auch zuhören will gelernt sein: Beim Sensenkurs der Volkshochschule erfährt man alles übers Dengeln.  © Maik Börner

Außerdem verursacht die Sense im Vergleich zum Benzin-Rasenmäher keine klimaschädlichen Treibhausgase.

Titelfoto: Maik Börner

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