Nanu, was machen die ganzen Zelte in der Chemnitzer Innenstadt?

Chemnitz - Das Aktionsbündnis "Seebrücke" hat auf die nach wie vor schlimmen Zustände der Flüchtlingsunterkünfte "Moria" und "Moria II" aufmerksam gemacht. Vor dem Roten Turm in Chemnitz wurde am Samstag mit einem Zelt-Lager protestiert.

Das Aktionsbündnis "Seebrücke" machte mit einem Zelt-Protest in der Chemnitzer Innenstadt für Geflüchtete in Not aufmerksam.
Das Aktionsbündnis "Seebrücke" machte mit einem Zelt-Protest in der Chemnitzer Innenstadt für Geflüchtete in Not aufmerksam.  © Haertelpress

"EvacEUate", also Evakuierung der griechischen Lager und eine sichere Unterbringung, lautet die Forderung der "Seebrücke".

"In den griechischen Lagern müssen nach wie vor über 12.000 Menschen unter schwierigsten Bedingungen ausharren", heißt es vom Aktionsbündnis.

Im Stadtrat erlebte das Thema Seenotrettung im vergangenen Jahr eine Schlappe. Ein Antrag von Grünen und Linke/Die PARTEI, der vorsah, sich mit dem Aktionsbündnis zu solidarisieren, wurde abgelehnt.

Bund und EU seien für das Thema Asyl zuständig, argumentierten einige Stadträte.

Titelfoto: Haertelpress

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