Neue Knallhart-Regel in Chemnitz: Alkoholverbot in der City!

Chemnitz - Am Dienstag informierte Oberbürgermeister Sven Schulze (50, SPD) zur Corona-Lage in Chemnitz. Dabei verkündete Schulze auch ein Alkoholverbot für die Innenstadt.

Kein Glühwein! Ab Donnerstag gilt ein Alkoholverbot in der Innenstadt (Symbolbild).
Kein Glühwein! Ab Donnerstag gilt ein Alkoholverbot in der Innenstadt (Symbolbild).  © Christoph Schmidt/dpa

Ab Donnerstag gelte das Alkoholverbot in der gesamten Innenstadt. Getränke dürfen dann nur noch verschlossen verkauft und nicht im Zentrum konsumiert werden, heißt es.

Heißt im Klartext: Glühwein ist tabu! Auch im vergangenen Jahr gab es in Chemnitz wegen der Corona-Pandemie ein Glühwein-Verbot. Für die Händler kam das Verbot damals überraschend. Einige Politiker kritisierten zudem die Maßnahme.

Des Weiteren entfallen die geplanten verkaufsoffenen Sonntage in den Centern (28. November und 12. Dezember). Durch die Absage des Weihnachtsmarktes fehle es hier an der Rechtsgrundlage des "besonderen Ereignisses".

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Die Einhaltung der Coronamaßnahmen werde weiter von Stadtordnungsdienst, Gesundheitsamt und Polizei kontrolliert.

Der Schwerpunkt verschiebe sich von der Gastronomie zu den neuen 2G-Bereichen.

Oberbürgermeister Sven Schulze (50, SPD) kündigte ein Alkoholverbot in der City an.
Oberbürgermeister Sven Schulze (50, SPD) kündigte ein Alkoholverbot in der City an.  © Kristin Schmidt

Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas und Horten wird vorbereitet

Die Schlossgrundschule musste gestern wegen Corona-Fällen schließen.
Die Schlossgrundschule musste gestern wegen Corona-Fällen schließen.  © Sven Gleisberg

Jugendamts-Leiterin Gunda Georgi (55) teilte zudem mit, dass derzeit der vom Land angeordnete, eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas und Horten vorbereitet werde.

"Das bedeutet: feste Klassen beziehungsweise Gruppen, Räume und Bezugspersonen", so Georgi.

Den Einrichtungen sei es vorbehalten, auch die Betreuungszeit einzuschränken, wenn nötig. In den Kitas würden Gruppen gebildet werden, die sich nach dem Erwerbsstatus der Eltern richteten. Ob etwa nur ein Elternteil arbeitet oder beide. Oder Eltern einem systemrelevanten Job nachgehen.

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Diesen stehe grundsätzlich eine Notfallbetreuung zu - auch bei Schulschließungen.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa, Kristin Schmidt

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