Nur "Kleingeld" für die maroden Chemnitzer Teufelsbrücken

Chemnitz - Die Teufelsbrücken im Zeisigwald in Chemnitz bekommen Geld. Allerdings keinen großen Rettungsanker, eher ein Pflaster auf bröckelndem Stein: Der Kulturausschuss hat 6000 Euro kommunale Denkmalförderung für das Kulturdenkmal an der Dresdner Straße beschlossen.

Der Weg durch die Teufelsbrücken ist wegen Einsturzgefahr mit einem Tor versperrt.  © Sven Gleisberg

Das Rathaus erklärt auf Anfrage, wofür die Mini-Finanzspritze gedacht ist: "Die zur Verfügung stehenden Mittel werden durch das Grünflächenamt für einfache Unterhaltungsmaßnahmen am Kulturdenkmal sowie für die Erstellung eines digitalen Modells zum Bauwerk verwendet."

Dieses Modell solle der Dokumentation, möglichen Planungen und auch der digitalen Präsentation dienen.

Die echte Teufelsbrücke bleibt derweil ein Sorgenkind. Die alten Bögen und Stützmauern am früheren Zugang zum Ratssteinbruch sind seit Jahren marode.

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Wurzeln, Erddruck und Alter nagen an dem Bauwerk.

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Zuletzt wurde vor allem gesichert. Seit Anfang des Jahres versperrt ein massiver Metallzaun den Zugang. Vorher hatte nur ein Bauzaun das Gelände abgesperrt, der offenbar oft ignoriert wurde.

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