Ruhestand? Nichts da! Senioren-Filmclub zeigt Chemnitz von neuer Seite

Chemnitz - Beim Chemnitzer Senioren-Filmclub kann von Ruhestand keine Rede sein. 

Der Senioren-Filmclub bringt Stadt-Geschichte(n) auf die Leinwand. Hella Richter und Roland Prager gehen dafür mit offenen Augen und Kamera in der Hand durch Chemnitz.
Der Senioren-Filmclub bringt Stadt-Geschichte(n) auf die Leinwand. Hella Richter und Roland Prager gehen dafür mit offenen Augen und Kamera in der Hand durch Chemnitz.  © Sven Gleisberg

Unermüdlich dokumentieren die Hobby-Filmer ihre Stadt und deren Geschichte. Am Donnerstag haben sie zum Filmnachmittag in das Bürgerhaus City am Rosenhof eingeladen.

Dort präsentierten sie unter anderem ihre Dokumentation über das Karl-Marx-Monument. Darin berichten die damaligen Planer und Handwerker vom Bau des Nischels.

Im Mittelpunkt des Films steht aber ein Interview mit dem Marx-Kopf selbst - denn eine Computer-Animation bringt ihn zum Reden.

"Die Filme müssen interessant und kurzweilig sein", sagt Filmclub-Organisatorin Hella Richter. Sie ist eine der sieben Rentnerinnen und Rentner, die den Club seit sechs Jahren ehrenamtlich betreiben.

Für junge Zuschauer hätten die Filme einen Aha-Effekt. Und bei älteren weckten sie Erinnerungen. Der Club drehte zum Beispiel einen Film über die Wismut.

"Der kam sehr gut an, weil die meisten jemanden kennen, der früher dort gearbeitet hat", sagt Richter.

Der nächste Film des Chemnitzer Senioren-Filmclubs steht in den Startlöchern

Im nächsten Film geht es um die Treuhand. Er feiert am 29.10. um 18 Uhr im Metropol Premiere.

Der Club zeigt seine Filme nur an öffentlichen Orten. Das ist ihnen lieber als ein anonymes Internet-Publikum. Ein weiterer Film ist auch schon in Arbeit: über den Chemnitzer Luftfahrtverein und dessen Luftbilder der Stadt. 

Titelfoto: Sven Gleisberg

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