Stadt Chemnitz bummelt beim Haushaltsentwurf

Chemnitz - Auftakt für die Kommunalpolitik im Jahr 2021: Am 3. Februar findet die erste von zwei Stadtratssitzungen in Chemnitz innerhalb eines Monats statt. Das Gremium hat viel aufzuarbeiten. Doch die wichtigste Vorlage fehlt noch immer.

Auf dem Brachflächen-Gelände des alten Güterbahnhofs will der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) einen Betriebshof für 50 Millionen Euro bauen.
Auf dem Brachflächen-Gelände des alten Güterbahnhofs will der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) einen Betriebshof für 50 Millionen Euro bauen.  © privat

Zunächst kommt der Entwurf des Doppelhaushalt 2021/2022 auf den Tisch.

Was dieser beinhaltet, das wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Stadträte, denen er zwei Wochen vor der entscheidenden Sitzung noch nicht zugekommen ist.

Thematisiert wird auch die Weichenstellung zum neuen Straßenbahn-Betriebshof (50 Millionen Euro) zwischen Hauptbahnhof und August-Bebel-Straße (TAG24 berichtete).

Der Zustand der Chemnitzer Teiche, der Waldschutz und das nachhaltige Wassermanagement sind drei der umweltpolitischen Top-Themen.

Darüber hinaus werden unter anderem das "Digitale Amtsblatt", ein familienfreundlicherer Stadtrat und die mögliche Wiedereinführung des Wort-Protokolls thematisiert.

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