Wegen Corona: Nächstes Lokal in Chemnitz macht dicht!

Chemnitz - Das nächste Lokal in Chemnitz muss schließen!

Ein weiteres Lokal in Chemnitz schließt. (Symbolbild)
Ein weiteres Lokal in Chemnitz schließt. (Symbolbild)  © 123RF/pashapixel

Fehlende Gäste und massive Umsatzeinbrüche - mit den Folgen der Lockdowns aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben einige Gewerbetreibende schwer zu kämpfen. Nun gibt die nächste Chemnitzer Bar die Schließung bekannt.

Das "Don Promillo" in Rabenstein. Ende Februar soll Schluss sein. Auf Facebook gab der Betreiber der Gastwirtschaft mit Biergarten und Pension das Aus am Freitag bekannt.

"Wir haben keine Lust mehr auf diese ständigen Lockdown-Verlängerungen auf unbestimmte Zeit. Können weder planen noch kalkulieren, aber vor allem die zeitlich nicht abschätzbare Perspektivlosigkeit für die Gastronomie lassen uns leider keine andere Wahl", heißt es in der Mitteilung.

Emotionale Worte und ein Dank an alle Gäste folgen: "Ich bedanke mich bei allen Gästen, Besuchern, Firmen und privaten Gesellschaften, die unser Haus seit 2018 zusammen mit mir und dem Team des Don Promillo mit Leben gefüllt haben. Ein grosser Dank geht auch an alle Künstler und Musiker die diese kleine Kneipe und den Biergarten zum Anlaufpunkt für so viele Leute aus Chemnitz, Rabenstein und Umgebung gemacht haben. Ihr werdet mir /uns fehlen."

Die Chemnitzer reagieren bestürzt und sehr traurig auf das Aus der Bar: "Traurig, daß alles kaputt geht", "Das ist aber total traurig... bei euch war es so herzlich und gemütlich... schade, dass es das nicht mehr geben soll... alles Gute für euch!"

Die harten Lockdown-Maßnahmen dauern in Sachsen vorerst bis zum 7. Februar an.

Lockdown-Folgen treffen Chemnitzer Geschäfte hart

Bereits Ende Oktober musste in Chemnitz die erste Bar corona-bedingt schließen. Die Betreiber haben beschlossen, die Moe’s Bar in der Schmidtbank-Passage vorübergehend zu schließen.

Wann und wo die Moe’s Bar wieder ihre Türen öffnet, bleibt ungewiss (TAG24 berichtete).

Auch Betreiber anderer Geschäfte haben aufgrund der Lockdowns mit massiven Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. So unter anderem das Fotostudio "DigiArt" in der Chemnitzer Innenstadt. Es schließt nach über 16 Jahren seine Türen. Inhaber Volker Beyer (43) entschied sich dafür, den Mietvertrag für das Studio nicht zu verlängern. Das Risiko durch die Pandemie sei einfach zu groß gewesen.

Für Volker Beyer war es nicht die einzige Schließung im vergangenen Jahr. Im Januar machte der Unternehmer die Coffee-Art-Bar (CAB) am Chemnitzer Brühl dicht. Hier waren Unstimmigkeiten mit der Stadt Grund für die Entscheidung (TAG24 berichtete).

Titelfoto: 123RF/pashapixel

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