Mit fast 100 km/h durch 30er-Bereich: Polizei erwischt 700 Raser bei Kontrollen

Hainichen/Waldheim - Die Polizei hat Anfang der Woche auf der A4 und in Waldheim Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und dabei mehr als 700 Verstöße festgestellt.

Am Montag wurden in Waldheim und auf der A4 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von den rund 5000 gemessenen Fahrern waren mehr als 700 zu schnell. (Symbolbild)
Am Montag wurden in Waldheim und auf der A4 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von den rund 5000 gemessenen Fahrern waren mehr als 700 zu schnell. (Symbolbild)  © Roland Wittek/dpa

Am Montagnachmittag kontrollierte die Chemnitzer Verkehrspolizei auf der Waldstraße (S36) in Waldheim in Höhe des Bahnviadukts. Fast drei Stunden lang wurden an der dortigen Baustelle, wo zurzeit Tempo 30 gilt, Fahrzeuge überprüft. Von den 867 Fahrzeugen, die die Messstelle passierten, waren 106 zu schnell unterwegs. In 92 Fällen droht den Fahrern ein Verwarngeld, die anderen Überschreitungen lagen im Bußgeldbereich.

Spitzenreiter war ein Autofahrer, der in dem 30er-Bereich mit 95 km/h gemessen wurde. "Für eine Überschreitung von 65 km/h sieht der Tatbestandskatalog ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister vor", so eine Sprecherin der Polizei Chemnitz.

Auch auf der A4 wurde in einem Baustellenbereich die Geschwindigkeit kontrolliert. Während der vierstündigen Kontrolle, auf Höhe des Parkplatzes Rossauer Wald (Fahrtrichtung Erfurt), wurden am Montag 4097 Fahrzeuge gemessen.

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Die Bilanz: 600 waren schneller als die erlaubten 80 km/h unterwegs, davon lagen 319 noch im. Verwarngeldbereich, 281 Fahrern flattert nun dagegen ein Bußgeldbescheid ins Haus.

Die höchste Überschreitung lag bei 170 km/h. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld von 600 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Titelfoto: Roland Wittek/dpa

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