Raus an die Frische Luft: Herbstwanderungen in Mittelsachsen

Die Coronazahlen in Sachsen steigen. Man soll größere Menschenansammlungen meiden, und seit 2. November gilt ein zweiter Lockdown "light". Wer dennoch nicht tagelang auf dem Sofa sitzen, sondern an die frische Luft gehen und sich bewegen will, dem stellen wir in den nächsten Wochen einige Routen für schöne Herbstwanderungen in Chemnitz, dem Erzgebirge, Mittelsachsen, dem Landkreis Zwickau und dem Vogtland vor. Heute: Mittelsachsen.

Durchs Brauselochtal zur Rochsburg

Schloss Rochsburg.
Schloss Rochsburg.  © Kristin Schmidt

Die Wanderung führt entlang des Brauselochbachs zur Mulde und dann weiter zur Rochsburg.

Startpunkt ist an der Heiersdorfer Straße im Burgstädter Ortsteil Heiersdorf. Entlang des Brauselochbachs geht es durch den Wald bis zur Zwickauer Mulde, die man nach rund zwei Kilometern erreicht.

Sobald man an der Mulde angekommen ist, muss man sich links halten und am Fluss bis zur Hängebrücke laufen. Von der Muldenstraße aus bietet sich schon ein schöner Blick auf Schloss Rochsburg, das über der Mulde thront.

Das Schloss erreicht man über einen steilen Aufstieg über Kellerberg und Schloßstraße.

Von Braunsdorf nach Flöha

Auf dem Weg am Fluss entlang, gibt es zahlreiche schöne Aussichtspunkte.
Auf dem Weg am Fluss entlang, gibt es zahlreiche schöne Aussichtspunkte.  © Jozef Polc/123RF

Die rund zehn Kilometer lange Wanderung führt die meiste Zeit am Fluss Zschopau entlang.

Los geht es am Wehr in Braunsdorf, unterhalb von Schloss Lichtenwalde. Dort führt ein gut ausgebauter Wanderweg am Fluss entlang.

Der Weg führt durch den Wald und über Felder bis zur Talstraße in Niederwiesa. Dort geht es ein Stück die Talstraße entlang und nach rund 200 Metern wieder auf einen Feldweg, der schließlich zurück zum Wanderweg an der Zschopau führt.

Nach der Unterquerung der Bundesstraße und nach der Überquerung des Flusses kommt man nach wenigen Minuten in Flöha an.

Auf den Spuren des Porphyr am Rochlitzer Berg

Der Seildebruch am Rochlitzer Berg ist auf für Kletterer ein beliebtes Ausflugsziel.
Der Seildebruch am Rochlitzer Berg ist auf für Kletterer ein beliebtes Ausflugsziel.  © Klaus Jedlicka

Der Rochlitzer Berg ist vor allem wegen seiner Porphyr-Steinbrüche weit über die Region hinaus bekannt. Bei diesem, nicht einmal drei Kilometer langen Spaziergang, kann man sich auf die Spuren des roten Natursteins begeben.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Süd. Etwa einhundert Meter bergauf, kommt man, wenn man dem linken Weg folgt, zu den Haberkornschen Brüchen mit Pferdestall und Bergkeller.

Danach geht es zurück auf die Straße, die zum Bergrestaurant führt. Statt direkt der Treppe zu folgen, lohnt sich ein Abstecher nach rechts zur Panoramaaussicht. Die kann man aber auch direkt vom Aussichtsturm genießen.

Hinter dem Turm geht es ein Stück bergab, bis zur Aussichtsplattform an Gleisbergbruch. Der Rückweg zum Parkplatz führt vorbei an der Königshöhe und dem Seidelbruch, der auch bei Kletterern sehr beliebt ist.

Über die Straße Rochlitzer Berg geht's zurück zum Parkplatz.

Titelfoto: Jozef Polc/123RF, Kristin Schmidt, Klaus Jedlicka

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