Oederaner bauen sich ihre eigene Weihnachtspyramide

Oederan - Geografisch in Mittelsachsen gelegen, doch im Herzen schlägt das Erzgebirge: Seit Jahren wünschen sich die Oederaner eine eigene Weihnachtspyramide. 2021 könnte der Wunsch in Erfüllung gehen. Ehrenamtliche bauen sich ihre Pyramide einfach selbst!

Klaus Penzkoerr (70, v.l.), Matthias Hillig (60), Dieter Störr (68) und Schulleiter Rolf Büttner (52) schnitzen die Figuren für die Weihnachtspyramide.
Klaus Penzkoerr (70, v.l.), Matthias Hillig (60), Dieter Störr (68) und Schulleiter Rolf Büttner (52) schnitzen die Figuren für die Weihnachtspyramide.  © Uwe Meinhold

Die 20 rund 80 Zentimeter hohen Lindenholzfiguren sind fast fertig. 19 Schnitzer haben sie in der Volkskunstschule Oederan gefertigt. 

Auf drei Etagen sollen sie auf der fertigen Weihnachtspyramide verteilt werden. "Die Figuren zeigen die Besiedlung unserer Stadt, das Handwerk und den Bergbau", erzählt Erika Wünsch (60), Vorsitzende des Kultur- und Kunstvereins Oederan. 

Der Verein treibt das Projekt maßgeblich voran. "Eine echte Herausforderung. Wir müssen alles organisieren, zum Beispiel Firmen für Gestell und Statik beauftragen."

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 44.000 Euro. Aus einem Ideen-Wettbewerb kommen 6500 Euro Fördergeld. Der Rest soll durch Spenden finanziert werden. "Alle Spender werden als Dank im Sockel verewigt", sagt Wünsch.

Obwohl Oederan in Mittelsachsen liegt, sind viele Einwohner dem Erzgebirge verbunden. 

"Wir haben den Miniaturpark Klein-Erzgebirge und eine lange Schnitz-Tradition, aber seit 2014 keine eigene Pyramide." Kommendes Jahr soll sie nun den Markt während der Weihnachtszeit schmücken.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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