Penig kämpft gegen illegale Sperrmüll-Sammler

Penig - Immer wieder tauchen in Penig Handzettel in Briefkästen auf. Mit den anonymen Schreiben werden Bewohner aufgefordert, Altkleider und Sperrmüll an den Straßenrand zu legen. 

Manuela Tschök-Engelhardt (53, Grüne) ärgert sich über illegale Sperrmüll-Sammlungen. An der Chemnitzer Straße fand sie eine Kreissäge.
Manuela Tschök-Engelhardt (53, Grüne) ärgert sich über illegale Sperrmüll-Sammlungen. An der Chemnitzer Straße fand sie eine Kreissäge.  © Maik Börner

Die Sammler picken sich innerhalb einer Stunde die "Rosinen" heraus. Ein großes Ärgernis für die Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen (EKM) - sie müssen den Rest entfernen. "In den elf Ortsteilen wird seit 2010 drei- bis viermal pro Jahr unerlaubt Schrott und Müll abgelagert, den Unbekannte dann sammeln", schimpft Manuela Tschök-Engelhardt (53, Grüne).

Die Entsorgung von wertlosem Müll koste 10.000 Euro jährlich, binde Bauhof-Mitarbeiter und sei gefährliches Spielzeug für Kinder und Tiere.

"Der Sperrmüll gehört nicht vor die Haustür und kann im Wertstoffhof der EKM kostenfrei abgeliefert werden", sagt Tschök-Engelhardt.

Am Freitag stellte sie in der Chemnitzer, Zinnberger und Robert-Schumann-Straße Schrott fest. Sie wisse aber nicht, wie die Sammler ihre Routen festlegen.

Auch in Freiberg trieben mutmaßlich tschechische Müll-Banden das gleiche Spiel. 

Titelfoto: Maik Börner

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