Chemnitz: Das wollen die Stadträte 2022 anpacken

Chemnitz - Neues Jahr, neue Aufgaben! Auch 2022 wollen die Chemnitzer Stadträte einiges anpacken. Was genau, das haben die Politiker gegenüber TAG24 verraten.

Tino Fritzsche (58, CDU): "Weitere Spaltung der Gesellschaft vermeiden"

CDU-Stadtrat Tino Fritzsche (58) will keine weitere Spaltung der Gesellschaft.
CDU-Stadtrat Tino Fritzsche (58) will keine weitere Spaltung der Gesellschaft.  © Kristin Schmidt

Der CDU-Politiker sagt: "Wir wollen alle kommunalen Möglichkeiten ausnutzen, um die Folgen der Pandemie zu dämpfen und eine weitere Spaltung der Gesellschaft zu vermeiden. Eine zielgerichtete Wirtschaftsförderung und die weitere Modernisierung der städtischen Infrastruktur sind Grundlagen für ein zukunftsfähiges Chemnitz."

Susanne Schaper (43, Linke): "Es braucht Stabilität"

Susanne Schaper (43, Linke) will Soziales, Kinder, Jugend, Sport, und die Kultur fördern.
Susanne Schaper (43, Linke) will Soziales, Kinder, Jugend, Sport, und die Kultur fördern.  © Kristin Schmidt

"Die sozialen Folgen der Pandemie sind nicht absehbar. Es braucht Stabilität bei der Förderung für Soziales, Kinder, Jugend, Sport, besonders für Kultur, die in der Existenz gefährdet ist. Für unsere Stadtgesellschaft und das Kulturhauptstadtjahr sind sie unverzichtbar", so Schaper.

Jacqueline Drechsler (45, SPD): "Wollen das Auseinanderdriften in unserer Stadtgesellschaft aufhalten"

Auch Jacqueline Drechsler (45, SPD) will die Spaltung der Stadtgesellschaft aufhalten.
Auch Jacqueline Drechsler (45, SPD) will die Spaltung der Stadtgesellschaft aufhalten.  © Maik Börner

Drechsler sagt: "Wir wollen das Auseinanderdriften in unserer Stadtgesellschaft aufhalten und das Miteinander fördern. Weiterhin hoffen wir, dass fraktionsübergreifend mehr gestaltend gearbeitet wird. Dazu gehört auch der Mut, unbequeme, aber leider notwendige Vorlagen zu beschließen."

Jens Kieselstein (41, FDP): "Projekte der Kulturhauptstadt planmäßig umsetzen"

FDP-Stadtrat Jens Kieselstein (41) freut sich auf das Kulturhauptstadtjahr 2025.
FDP-Stadtrat Jens Kieselstein (41) freut sich auf das Kulturhauptstadtjahr 2025.  © Kristin Schmidt

Kieselstein von den Liberalen: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Projekte der Kulturhauptstadt planmäßig umgesetzt werden. Dabei ist ein niedrigschwelliges Angebot der Bürgerbeteiligung zur Mitbestimmung entscheidend. Die Kulturhauptstadt 2025 ist der 'Booster' der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung unserer Stadt."

Volker Dringenberg (49, AfD): "Folgen der Pandemie so so gering wie möglich halten"

Volker Dringenberg (49, AfD) will die Folgen der Corona-Pandemie so gering wie möglich halten.
Volker Dringenberg (49, AfD) will die Folgen der Corona-Pandemie so gering wie möglich halten.  © Harry Haertel

Der AfD-Stadtrat sagt: "Im neuen Jahr müssen wir es hinbekommen, die schädlichen Folgen der Pandemie für die Chemnitzer, den Handel, die Gastronomie und die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten."

Manuela Tschök-Engelhardt (54, Grüne): "Weiter für die Verstärkung des Klimaschutzes einsetzen"

Für Manuela Tschök-Engelhardt (54, Grüne) ist weiterhin der Klimaschutz wichtig.
Für Manuela Tschök-Engelhardt (54, Grüne) ist weiterhin der Klimaschutz wichtig.  © Kristin Schmidt

"Die Pandemie überlagert auch 2022 die Themen, dennoch werden wir uns weiter für die Verstärkung des Klimaschutzes und gleichzeitig auch die Verbesserung der Anpassung unserer Stadt an die Folgen des Klimawandels für ein lebenswertes Wohnumfeld einsetzen", so Tschök-Engelhardt.

Titelfoto: Kristin Schmidt, Harry Haertel

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