Politik will Chemnitzer Böden fit machen für Klimawandel

Chemnitz - Wasser ist das Thema der Zukunft - auch in Chemnitz. Bei Starkregen kommt zu viel, in Dürreperioden zu wenig. Grüne und Linke im Stadtrat fordern Vorkehrungen und die Gründung des Arbeitskreises "Wassersensible Stadtentwicklung".

Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann (54) auf der Asphaltwüste vor der Messe: Er fordert weniger Flächenversiegelung.
Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann (54) auf der Asphaltwüste vor der Messe: Er fordert weniger Flächenversiegelung.  © Kristin Schmidt

Ratsherr Bernhard Herrmann (54, Grüne) macht klar: "Die Regenwassergebühr für versiegelte Flächen darf nicht wegfallen. Wir wollen damit die geringere Versiegelung von Flächen steuern." 

Denn eines sei klar: Zu viele Flächen auch in Chemnitz bestünden aus Beton. Die gelte es aufzubrechen, meint Bernhard Herrmann: "Wir brauchen weniger Asphaltstraßen im Küchwald und mehr Parkplätze, Schulhöfe oder Kita-Vorplätze mit Schotter oder Rasengittersteinen. Aus einer Vielzahl kleiner Maßnahmen ergibt sich eine große Fläche."

Das wäre gut für die Natur im Klimawandel. Denn Regen verschwindet über Asphalt sofort in der Kanalisation. 

Wenn das Wasser versichert, können Böden das Nass wie ein Schwamm speichern - gut für trockene Zeiten.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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