Chemnitz: Grünen-Stadtrat streitet mit Rechtsextremisten vor Gericht

Chemnitz - Kampf gegen Rechts vor Gericht: Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann (55) wehrt sich gegen einen Abmahnversuch durch zwei bekannte Rechtsextremisten.

Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann (55) wehrt sich juristisch gegen eine Abmahnung durch zwei Rechtsextremisten.
Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann (55) wehrt sich juristisch gegen eine Abmahnung durch zwei Rechtsextremisten.  © Kristin Schmidt

Sie wollen dem Politiker verbieten, sie mit den Anti-Corona-Krawallen am 10. Mai in Zwönitz in Verbindung zu bringen.

Bei der Demo in Zwönitz wurden auch Polizisten angegriffen. Fotos zeigen, dass die Chemnitzer Rechtsextremisten Yves R. und Michael B. (30) vor Ort waren.

Bernhard Herrmann schrieb über das Foto, dass "Gewalttaten zum erheblichen Teil von zugereisten Rechtsextremisten ausgingen".

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Gegen diesen Satz des Stadtrats gingen die Rechten mit einer Abmahnung vor.

An der Corona-Demo in Zwönitz nahmen auch Rechtsextremisten teil. Teilnehmer hatten die Polizei angegriffen.
An der Corona-Demo in Zwönitz nahmen auch Rechtsextremisten teil. Teilnehmer hatten die Polizei angegriffen.  © B&S/Bernd März

Bernhard Herrmann kontert: "Ein Versuch der Einschüchterung. Dagegen wehre ich mich" - vor dem Landgericht.

Titelfoto: B&S/Bernd März/Kristin Schmidt

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