Chemnitz: Jugendhilfe-Ausschuss wird morgen zur Chefsache

Chemnitz - Im Streit um Kürzungen für Kinder- und Jugendprojekte bemüht sich die Stadtspitze von Chemnitz um Schadensbegrenzung: Die Sitzung des Jugendhilfe-Ausschusses am Dienstag wird von Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) persönlich geleitet.

Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) übernimmt die Leitung der brisanten Sitzung des Jugendhilfeausschusses.
Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) übernimmt die Leitung der brisanten Sitzung des Jugendhilfeausschusses.  © Uwe Meinhold

Auf der Tagesordnung steht ein Vorschlag zur Finanzierung der Projekte bis vorerst Ende April.

Im Ausschuss vertretene Stadträte von SPD, CDU, Linken und Grünen fordern in einem gemeinsamen Antrag eine deutlich größere Beteiligung am weiteren Verfahren und Einblick in die konkreten Haushaltsplanungen.

"Festgeschrieben werden soll auch, dass etwaige Fördermittel von Bund oder Land auch als zusätzliches Geld im Jugendhilfe-Budget bleiben", so Stadtrat Maik Otto (45, SPD).

Otto weiter: "Es darf nicht wieder dazu kommen, dass die Stadt solche Zuwendungen nutzt, um eigene Mittel zu kürzen."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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