Chemnitz: Politiker fordern Vorrang für Fahrräder auf dem Kaßberg

Chemnitz - Gibt es bald freie Bahn für Drahtesel auf dem Chemnitzer Kaßberg?

Maik Otto (43, SPD) und Volkmar Zschocke (51, Grüne) setzen sich für Fahrradstraßen auf dem Kaßberg ein.
Maik Otto (43, SPD) und Volkmar Zschocke (51, Grüne) setzen sich für Fahrradstraßen auf dem Kaßberg ein.  © Maik Börner

Die Stadtrats-Fraktionen von SPD, CDU, Die Linke/Die PARTEI und den Grünen fordern Fahrradstraßen in dem bevölkerungsreichen Stadtteil. Ein entsprechender Beschlussantrag steht am Dienstag auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität.

Autos dürften auf Fahrradstraßen nur noch Anlieger nutzen.

"Auf dem Kaßberg wohnen viele Leute, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es fehlen für sie aber bislang Möglichkeiten, den Kaßberg gefahrlos zu überqueren", sagt Maik Otto (43, SPD). Aufgrund der Enge seien Fahrradstraßen eine praktischere und zudem kurzfristigere Alternative zum Bau von Radspuren.

Als mögliche Fahrradstraßen schlagen die Fraktionen die Henriettenstraße und die Kanzlerstraße vor.

"Wichtig ist, dass es Querungen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtungen sind", so Maik Otto. Wenn möglich, soll das Testprojekt schon im kommenden Jahr starten.

Volkmar Zschocke (51, Grüne) unterstützt das Vorhaben: "Ich würde die Fahrradstraßen auch selbst nutzen.

Titelfoto: Maik Börner

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