Nächste Runde bei OB-Wahl: Schaper bleibt und bekommt Unterstützung

Chemnitz - Jetzt ist es raus: Sie bleibt dabei. Susanne Schaper (42, Linke) will weiterhin Oberbürgermeisterin von Chemnitz werden. Am Donnerstag verkündete die Kandidatin nach tagelangem Zögern, dass sie auch beim zweiten Wahlgang am 11. Oktober antritt. Unterstützung erhält sie nach dem Rückzug von Volkmar Zschocke (51) von den Grünen (TAG24 berichtete).

Er tritt nicht noch einmal an: Volkmar Zschocke hängt eines seiner Wahlplakate ab.
Er tritt nicht noch einmal an: Volkmar Zschocke hängt eines seiner Wahlplakate ab.  © Uwe Meinhold

"Ich freue mich sehr über die Wahlempfehlung. Aber ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Es gab auch Gespräche mit der SPD. Diese waren konstruktiv und fair", sagt Schaper. Letztendlich haben aber die Schnittmengen nicht gereicht.

Volkmar Zschocke freut sich über die Entscheidung: "Susanne Schaper ist bereit, sich vor der Wahl öffentlich dazu zu bekennen, unsere Ziele mit uns umsetzen zu wollen."

Sehr nah seien sich Grüne und Linke zum Beispiel bei den Themen Klimaschutz und Flüchtlingspolitik. Schaper erhielt im ersten Wahlgang 15,1 Prozent der Stimmen. Sollten sie die Zschocke-Wähler unterstützen, könnte sie rechnerisch auf knapp über 22 Prozent kommen. 

Und damit in den Bereich von Sven Schulze (23 Prozent) sowie Almut Patt (21,4 Prozent) aus der ersten Runde.

Volkmar Zschocke (51, Grüne) unterstützt Susanne Schaper (42, Linke) im OB-Wahlkampf.
Volkmar Zschocke (51, Grüne) unterstützt Susanne Schaper (42, Linke) im OB-Wahlkampf.  © Uwe Meinhold

Auch Ulrich Oehme (60, AfD, 12,1 Prozent) bestätigte am Donnerstag, dass er beim zweiten Wahlgang antritt. "Meine Parteifreunde haben das von mir erwartet. Ich rechne mit einem besseren Ergebnis."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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