Schaper holt im OB-Wahlkampf auf! "Das Rennen ist deutlich offener geworden"

Chemnitz - Im Chemnitzer Oberbürgermeister-Wahlkampf werden die Karten neu gemischt. Und plötzlich hat ein neuer Kandidat rechnerisch die Nase vorn ...

Susanne Schaper (42, Linke) liegt unter den Chemnitzer Oberbürgermeister-Kandidaten plötzlich vorn - rechnerisch.
Susanne Schaper (42, Linke) liegt unter den Chemnitzer Oberbürgermeister-Kandidaten plötzlich vorn - rechnerisch.  © Kristin Schmidt

Nach dem Rückzug von Volkmar Zschocke (51, Grüne) und Paul Vogel (29, Die PARTEI) zugunsten der Linken hat Susanne Schaper (42) rein rechnerisch eine hauchdünne Mehrheit - 23,8 Prozent aus dem ersten Wahlgang.

Am Vormittag zog außerdem Matthias Eberlein (50, Freie Wähler) zurück - zugunsten von Lars Faßmann (42, parteilos). Der kommt nun theoretisch auf 15,4 Prozent.

Am Freitagabend verabschiedete sich Martin Kohlmann (43, Pro Chemnitz) aus dem OB-Rennen, empfiehlt die Wahl Ulrich Oehmes (60, AfD). Der käme so auf 16,4 Prozent.

Sven Schulze (48, SPD) erreichte zuletzt 23,1 Prozent, Almut Patt (51, CDU) 21,4 %.

Eric Linhart (44), Professor für Politische Systeme an der TU Chemnitz, sagt zur neuen Konstellation: "Susanne Schaper ist sehr nahe an Sven Schulze und Almut Patt herangekommen. Das Rennen ist deutlich offener geworden." 

Titelfoto: Kristin Schmidt

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