Am Sonntag ist OB-Wahl: Zehntausende Chemnitzer machen ihr Kreuz zu Hause

Chemnitz - Um das Schlangestehen im Wahllokal zu vermeiden, setzen immer mehr Chemnitzer lieber zu Hause ihr Kreuz. In zehn Tagen ist die Wahl zum Oberbürgermeister und schon jetzt haben mehr als 32.000 Wahlberechtigte sich für eine Briefwahl entschieden.

Briefwahlchef Dr. Matthias Schieck (38) mit den Wahlunterlagen. Viele Chemnitzer folgen den Empfehlungen der Stadt und setzen ihr Kreuz zu Hause.
Briefwahlchef Dr. Matthias Schieck (38) mit den Wahlunterlagen. Viele Chemnitzer folgen den Empfehlungen der Stadt und setzen ihr Kreuz zu Hause.  © Uwe Meinhold

"Die Briefwahlbeteiligung ist deutlich höher als bei der letzten OB-Wahl 2013. Damals hatten am Ende der Frist 17.103 Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen beantragt", so ein Stadtsprecher. 

Vor zwei Jahren lag die Zahl bei Landes- und Bundestagswahlen am Ende bei jeweils rund 38.000. 

Angesichts der aktuellen Pandemie empfiehlt die Stadt jedem, "die Stimmabgabe per Briefwahl für sich zu prüfen".

Briefwahlunterlagen können noch bis zum 18. September im Bürgerhaus Moritzhof beantragt werden, oder ganz einfach online unter www.chemnitz.de/briefwahl. Die Unterlagen werden innerhalb von ein bis fünf Werktagen per Post zugeschickt. 

Die Wahlbriefe müssen für die Auszählung bis spätestens Sonntag, 18 Uhr, wieder in der Briefwahlstelle im Moritzhof, Bahnhofstraße 53, vorliegen. 

Die Rücksendung ist kostenfrei. Wer spät dran ist, kann dafür auch den Briefkasten des Moritzhofes nutzen. Wahllokale nehmen Briefwahlunterlagen nicht an.

Die Briefwahlstelle befindet sich im Moritzhof an der Bahnhofstraße 53.
Die Briefwahlstelle befindet sich im Moritzhof an der Bahnhofstraße 53.  © Uwe Meinhold

Bei einem zweiten Wahlgang am 11. Oktober ist kein neuer Antrag nötig. Die Wahlzettel werden automatisch erneut zugeschickt.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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