Chemnitzer OB-Kandidaten stellen sich vor: Das wird mein wichtigstes Projekt!

Chemnitz - Neun Kandidaten bewerben sich bei der Chemnitzer Oberbürgermeisterwahl am 20. September. Sieben Politiker standen den Bürgern am Montag auf dem Markt Rede und Antwort - Ulrich Oehme (60, AfD) ist im Urlaub, Martin Kohlmann (42, Pro Chemnitz) war nicht erschienen. TAG24 fragte: Was wird das wichtigste Projekt ihrer Amtszeit?

Bürgerrunde mit den OB-Kandidaten vor dem Rathaus. Zahlreiche Bürger wollten mit den Politikern reden.
Bürgerrunde mit den OB-Kandidaten vor dem Rathaus. Zahlreiche Bürger wollten mit den Politikern reden.  © Ralph Kunz

Matthias Eberlein (50, Freie Wähler): "Ich möchte den Innenstadtring bauen, notfalls mit Tunnel zwischen Dresdner Platz und Ritterstraße. Dann hätten wir Platz in der Bahnhofstraße."

Lars Fassmann (43, parteilos): "Ich muss in wildgewachsene Strukturen eine Haltung bringen. So entsteht eine leistungsfähige Verwaltung, die ohne mich in der Lage ist, Probleme zu lösen."

Jens-Uwe Jahn (57, parteilos): "Ich möchte das Image von Chemnitz ändern. Wir können es nicht stehen lassen, dass wir für die bundesweite Öffentlichkeit alle Nazis sind."

Almut Patt (51, CDU): "Die Wirtschaft muss sich wieder stärker entwickeln. Wir haben den Blick verloren für den Motor, der alles ermöglicht, was wir uns leisten - von Straßen bis Kultur."

Redakteur Bernd Rippert befragte alle Kandidaten - hier Sven Schulze (48, SPD).
Redakteur Bernd Rippert befragte alle Kandidaten - hier Sven Schulze (48, SPD).  © Ralph Kunz

Susanne Schaper (42, Linke): "Wir müssen die Spaltung zwischen den Bürgern beenden. Die sollen gemeinsam wirken, damit die Reihenfolge in Sachsen lautet: Chemnitz - Dresden - Leipzig."

Sven Schulze (48, SPD): "Ich möchte den Wirtschaftsstandort Chemnitz stark halten, indem ich mich als OB darum kümmere. Wir müssen dazu das Potenzial der Region heben."

Volkmar Zschocke (51, Grüne): "Wir müssen die Stadtgesellschaft zusammenführen, auf Augenhöhe reden. Für eine lebenswerte Zukunft aller Generationen jeglicher Herkunft." 

Titelfoto: Ralph Kunz

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