Das wollen die Chemnitzer Stadträte dieses Jahr alles anpacken

Chemnitz - Pandemiebekämpfung, Kulturhauptstadt, Doppelhaushalt oder auch Mobilität: Das Jahr 2021 wird spannend. Diese Themen sind den Chemnitzer Stadtrats-Fraktionen für den Auftakt des neuen Jahrzehnts am wichtigsten:

Tino Fritzsche (58, CDU)

Tino Fritzsche (58, CDU)
Tino Fritzsche (58, CDU)  © Kristin Schmidt

Fritzsche: "Eine wirtschaftlich leistungsfähige Stadt Chemnitz ist Voraussetzung für alle Investitionen und Förderungen. Um die negativen Folgen der Pandemie abzuwenden, ist es unerlässlich, das Thema Wirtschaftsförderung konsequent neu aufzustellen."

Susanne Schaper (42, Die Linke/Die PARTEI)

Susanne Schaper (42, Die Linke/Die PARTEI)
Susanne Schaper (42, Die Linke/Die PARTEI)  © Maik Börner

Schaper: "Höchste Priorität hat, dass der zu beschließende Haushalt 2021/2022 den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Frieden in unserer Stadt gewährleistet. Uns ist es besonders wichtig, die soziale Balance wiederherzustellen."

Nico Köhler (44, AfD)

Nico Köhler (44, AfD)
Nico Köhler (44, AfD)  © Haertelpress

Köhler: "Eines unserer wichtigsten Ziele für 2021 ist ein sachliches Miteinander bei der Arbeit im Stadtrat zum Wohle unserer Stadt und unserer Bürger. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass alle wichtigen Anträge unserer Fraktion, welche aus der Bürgerschaft hervorgingen, abgelehnt wurden."

Kathleen Kuhfuß (41, Grüne)

Kathleen Kuhfuß (41, Grüne)
Kathleen Kuhfuß (41, Grüne)  © Kristin Schmidt

Kuhfuß: "2021 steht die Pandemiebewältigung im Vordergrund. Herzensthema ist die Kulturhauptstadt 2025, und wir machen uns natürlich weiterhin stark für eine klimaverträgliche, menschen- und zukunftsgerechte Mobilität."

Detlef Müller (56, SPD)

Detlef Müller (56, SPD)
Detlef Müller (56, SPD)  © Kristin Schmidt

Müller: "Wirtschaftsförderung, Realisierung aller Neubau- und Sanierungsprojekte, Anschluss an den Fernverkehr der Bahn: Es geht nicht nur darum, die Schäden der Pandemie zu begrenzen, sondern auch die Stadt fit für das Kulturhauptstadtjahr zu machen."

Jens Kieselstein (39, FDP)

Jens Kieselstein (39, FDP)
Jens Kieselstein (39, FDP)  © Ralph Kunz

Kieselstein: "Der Doppelhaushalt muss ausgewogen sein und darf nicht zulasten der kommenden Generationen gehen. Jede Ausgabenposition muss auf den Prüfstand und zum anderen die Wirtschaft gestärkt werden. Wir werden uns für den versprochenen Wirtschaftsbeirat im Rathaus einsetzen."

Titelfoto: Kristin Schmidt, Maik Börner, haertelpress, Ralph Kunz

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