Trotz Kontaktverbot! Pro Chemnitz plant Demo am Nischel

Chemnitz - Kein Scherz: Pro Chemnitz plant eine Demo gegen die "Corona-Diktatur". 

Die selbsternannte Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" plant für den 20. April eine Demo am Nischel (Archivbild).
Die selbsternannte Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" plant für den 20. April eine Demo am Nischel (Archivbild).  © Jan Härtel

Die selbsternannte Bürgerbewegung hat für 20. April eine Kundgebung auf zwei Hektar Fläche um den "Nischel" herum angekündigt. Die rechtsextreme Gruppierung pocht auf die Versammlungsfreiheit.

Die Veranstaltung ist für 500 Personen angemeldet. Aus Sicht der Stadt ist die Kundgebung nicht zulässig. Aber die Rechtslage bleibt unklar. 

"Sagt die Stadt Nein, steht uns ein Versammlungsgesetz-Rechtsexperte für einen Eil-Antrag bei", sagt Fraktions-Chef Martin Kohlmann (42, Pro Chemnitz). 

"Wir fordern die Öffnung von Geschäften, Kinos und Theatern mit Abstandsregelung. Bürger sollen sich wieder frei bewegen können und nicht überwacht werden".

Die Teilnehmer der Demo sollen Mundschutz tragen, zwei Meter Abstand zu Nicht-Familienangehörigen halten. 

Am "Nischel" sollen Kreidestriche die Leute auf Abstand halten. Bisher sind Reden von Kohlmann und Erzgebirgskreis-Kreisrat Stefan Hartung (31, NPD) geplant.

Titelfoto: Jan Härtel

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