Chemnitz: Linien-Wirrwarr am Straßenrand raubt Anwohnern Parkplätze

Chemnitz - Erst da, dann wieder weg: Neue Sperrflächen an Straßenrändern sorgten bei Anwohnern im Ortsteil Reichenbrand für Verwirrungen. Nach nur wenigen Tagen ließ die Stadt weiße Markierungen wieder entfernen. 

Anwohner wie Henry Janauschek (70) fordern rund um die Abraham-Werner-Straße mehr Parkmöglichkeiten.
Anwohner wie Henry Janauschek (70) fordern rund um die Abraham-Werner-Straße mehr Parkmöglichkeiten.  © Ralph Kunz

"Vor einigen Hauseingängen wurden plötzlich ganz kurze Grenzmarkierungen eingerichtet. Nach etwa fünf Tagen waren die Linien wieder verschwunden. Offenbar wusste die Firma nicht, wo die Markierungen hin sollten", ärgert sich Anwohner Henry Janauschek (70) über die offensichtliche Steuerverschwendung in der Abraham-Werner-Straße.

"Es wurde versehentlich nach alten Plänen markiert", so ein Stadtsprecher. Betroffen seien drei Markierungen.

Im Wohngebiet gibt es laut Anwohnern ein Parkplatzproblem: "Das ist manchmal schon sehr belastend. Sinnlose Sperrlinien können wir deswegen nicht gebrauchen", sagt Christian Rehnert (37). 

"Der Parkraum ist gerade in den Abendstunden vollständig ausgelastet. Es sollte daher auch an die Vermieter appelliert werden, Stellmöglichkeiten auf privaten Grundstücken für ihre Mieter zu schaffen", bestätigt eine Stadtsprecherin.

Vor einigen Hauseingängen hat die Stadtverwaltung Sperrflächen markieren lassen, die wenige Tage später wieder entfernt wurden.
Vor einigen Hauseingängen hat die Stadtverwaltung Sperrflächen markieren lassen, die wenige Tage später wieder entfernt wurden.  © Ralph Kunz

Vor Jahren, so Rehnert, habe man schon eine Einbahnstraßenreglung gefordert. Die Forderung sei allerdings verpufft. 

Titelfoto: Ralph Kunz

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