Wegen Abstandsregeln keine Schwimmkurse: Stadtrat fordert Unterstützung vom Rathaus

Chemnitz - Die SPD lässt die Interessen der Kinder nicht untergehen. In einem Antrag für die Stadtratssitzung am Dienstag fordert die Partei eine schnelle Lösung für die ausgefallenen Seepferdchen- und Freischwimmer-Lehrgänge der Zweitklässler in diesem Corona-Schuljahr.

Schwimmenlernen ist lebenswichtig: Die SPD setzt sich für Seepferdchen-Kurse ein.
Schwimmenlernen ist lebenswichtig: Die SPD setzt sich für Seepferdchen-Kurse ein.  © dpa/Florian Schuh

"Es darf nicht passieren, dass ein ganzer Jahrgang nicht oder schlecht schwimmen lernt, nur weil wegen der Viruspandemie der Sportunterricht ausgefallen ist", sagt Stadtrat Jürgen Renz (45). 

"Für die Kinder wäre das lebensgefährlich und eine Benachteiligung, weil Nichtschwimmer nicht mit auf Klassenfahrt gehen dürfen." 

Die SPD fordert deshalb die Unterstützung der Stadt.

Denkbar seien gemeinsame Schwimmkurse mit den neuen Zweitklässlern im nächsten Schuljahr, freiwillige Angebote in der Vorbereitungswoche oder private Schwimmkurse in den Ferien. 

Jürgen Renz (45, SPD) setzt auf städtische Schwimm-Unterstützung.
Jürgen Renz (45, SPD) setzt auf städtische Schwimm-Unterstützung.  © Kristin Schmidt

Jürgen Renz: "Die Stadt könnte solche Angebote finanziell unterstützen - und für ausreichende Hallenzeiten sorgen."

Titelfoto: Kristin Schmidt/dpa/Florian Schuh

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