Chemnitz: Caterer fordern mehr Hilfen von der Stadt

Chemnitz - Damit Kinder in Kitas und Schulen mittags zuverlässig verpflegt werden, liefern Caterer trotz Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise weiterhin das Essen an. Mit dem Anliegen, sie dafür finanziell zu unterstützen, stimmte der Stadtrat Mitte Juni einem entsprechenden Beschlussantrag von Die Linke/Die PARTEI zu.

Ohne Caterer gäbe es in Kitas und Schulen kein warmes Essen mehr.
Ohne Caterer gäbe es in Kitas und Schulen kein warmes Essen mehr.  © Roland Weihrauch dpa

Angesetzt war darin ein Zuschuss von 1 Euro pro Mahlzeit. Doch es wurden deutlich mehr Essen ausgegeben als veranschlagt.

Bei dem von der Stadt Chemnitz bereitgestellten Budget von 80.000 Euro bedeutet das für die Caterer, dass sie nur noch wenige Cent pro Mahlzeit bekommen.

"Die Unterstützung muss dringend nachjustiert werden", fordert Susanne Schaper (42, Linke). "Die Caterer haben durch Corona extreme Ausfälle."


Über den Daumen gepeilt rechnet Dirk Glowka, Geschäftsführer CoWerk, vor: "Für eine kostendeckende Mittagessenversorgung müssten wir sechs bis acht Euro pro Essen verlangen, das können wir aber nicht machen. Ein Zuschuss von 1 Euro würde allen Caterern sehr weiterhelfen." 

Titelfoto: Roland Weihrauch dpa

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