Chemnitzer OB-Kandidatin Almut Patt will Wirtschaft zur Chefsache machen

Chemnitz - Als eine von zwei Frauen ringt Almut Patt (51, CDU) um den Titel des Oberbürgermeisters. Jetzt hat die Rechtsanwältin, die 2009 erstmals in den Stadtrat gewählt wurde, ihr Programm vorgestellt.
Almut Patt (51, CDU) sitzt seit 2009 im Stadtrat und will nun den Chefsessel im Rathaus einnehmen.
Almut Patt (51, CDU) sitzt seit 2009 im Stadtrat und will nun den Chefsessel im Rathaus einnehmen.  © Kristin Schmidt

Größte Neuerung, wenn Almut Patt das Sagen hätte: Die Wirtschaftsförderung soll Chefsache, also wieder Teil der Verwaltung sein. 

"Die CWE sollte mehr auf bestehende Firmen achten, die Gewerbegrundstücke für neue Betriebsgrößen brauchen, und auf Flächen für Existenzgründer auch im Handwerk!" 

Auch vonseiten der Verwaltung sei die Pflege kleinerer Betriebe zu kurz gekommen.

Um die Innenstadt noch mehr zu beleben, dürfen Gastronomen, Händlern und Veranstaltern keine Bürokratieberge zugemutet werden. "Kunden sollen leichter mit Rad und ÖPNV in die Stadt kommen. Parkplätze müssen günstig sein."

Über das Zentrum hinaus soll Chemnitz weiter zusammenrücken. "Ich möchte, dass die Verwaltung regelmäßig vor Ort erlebt, was es an dezentralen Angeboten gibt, diese ergänzt und aufeinander abstimmt", so Patt.

Am 20. September wählt Chemnitz seinen neuen OB. 

Titelfoto: Kristin Schmidt

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