Chemnitzer Grüne fordern Laternen mit Bewegungsmelder

Chemnitz - Steigende Energiekosten zwingen nicht nur Chemnitzer zum Stromsparen. Auch die Stadt soll sich nach Ansinnen der Grünen langfristig Gedanken machen. Ein Vorschlag: Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern.

Grünen-Stadtrat Toni Rotter (34) kann sich eine Teststrecke mit dimmbarer Straßenbeleuchtung gut vorstellen.
Grünen-Stadtrat Toni Rotter (34) kann sich eine Teststrecke mit dimmbarer Straßenbeleuchtung gut vorstellen.  © Maik Börner

Städte wie Ludwigsburg, Düsseldorf oder Göttingen testen bereits Bewegungsmelder im öffentlichen Raum.

"Auch in Chemnitz könnten wir solche Teststrecken installieren", schlägt Stadtrat Toni Rotter (34) von der Grünen-Fraktion vor.

Auf bestimmten Strecken wird die Beleuchtung bei leeren Straßen auf 20 Prozent gedimmt. Heraufgefahren wird sie, wenn sich Personen oder Fahrzeuge nähern.

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In Sachen Stromsparen ist Chemnitz bereits auf einem guten Weg. Immer mehr Lampen werden mit LED-Technik ausgestattet.

Dank Umrüstung auf LED-Technik hat die Stadtverwaltung vergangenes Jahr 35.000 Euro gespart.
Dank Umrüstung auf LED-Technik hat die Stadtverwaltung vergangenes Jahr 35.000 Euro gespart.  © Kristin Schmidt

Dadurch konnten allein 2021 155.000 kWh Strom, 92 Tonnen CO2 und 35.000 Euro eingespart werden.

Titelfoto: Kristin Schmidt, Maik Börner

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