Dank schwerreicher Unternehmer-Familie: Warmer Geldregen für Chemnitzer Bedürftige

Chemnitz - Die Bethe-Stiftung spendete je 20.000 Euro an die Tafel, die Stadtmission und den Selbsthilfe 91 e.V.

Sozialbürgermeister Ralph Burhart (59, l.) bedankte sich bei Roswitha Bethe für das soziale und finanzielle Engagement.
Sozialbürgermeister Ralph Burhart (59, l.) bedankte sich bei Roswitha Bethe für das soziale und finanzielle Engagement.  © Sven Gleisberg

Die schwerreiche Unternehmer-Familie Bethe, vertreten durch Roswitha Bethe und Sohn Florian, war für die Übergabe am Donnerstag im Rathaus extra aus Köln angereist.

"Danke für Ihr Engagement und die großzügige Spende für Personen, die nicht gesehen oder abgehängt werden", sagte Sozialbürgermeister Ralph Burghart (49). 

"Für ein reiches Land ist es beschämend, dass es Tafeln geben muss", erklärte Roswitha Bethe.

"Wir haben die schwierige Zeit ohne Schließungen überstanden", sagt Tafel-Schatzmeisterin Bärbel Schindler (62). 

Sie will mit dem Spendengeld jetzt Mieten, Löhne und Rechnungen begleichen. 


Dieter Böhme (61, Selbsthilfe 91, l.), Alfred Mucha (52, Stadtmission), Karla McCabe (Vorstand Diakonie) und Schatzmeisterin Bärbel Schindler (62, Tafel) freuen sich über die Spende der Bethe-Stiftung.
Dieter Böhme (61, Selbsthilfe 91, l.), Alfred Mucha (52, Stadtmission), Karla McCabe (Vorstand Diakonie) und Schatzmeisterin Bärbel Schindler (62, Tafel) freuen sich über die Spende der Bethe-Stiftung.  © Sven Gleisberg
Alfred Mucha (52) von der Stadtmission plant Verbesserungen im Toiletten-Trakt des Treffpunkts "Haltestelle": "Öffentliche Toiletten waren wegen Corona geschlossen. Wir werden für mehr Hygiene und Privatsphäre sorgen."

Titelfoto: Sven Gleisberg

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