Stadtrat lockt Investoren aus Israel nach Chemnitz

Chemnitz - Israelische Investoren für Chemnitz: FDP-Stadtrat Frank Müller-Rosentritt (39) rührte in der vergangenen Woche bei einem Israel-Besuch die Werbetrommel für die Region. Denn Chemnitz und Umgebung sollen eine Hochburg der modernen Technik werden.

FDP-Stadtrat Frank Müller-Rosentritt (39, r.) zu Gast in Israel. Hier warb der Bundestagsabgeordnete bei Investoren für Chemnitz.
FDP-Stadtrat Frank Müller-Rosentritt (39, r.) zu Gast in Israel. Hier warb der Bundestagsabgeordnete bei Investoren für Chemnitz.  © privat

In Israel gebe es äußerst viele Start-ups, der kreative Gründergeist sei besonders lebendig, erklärt Frank Müller-Rosentritt. Dieses Potenzial will er in die Heimat holen.

Er traf sich in Tel Aviv mit Investoren: "Es ging darum, für Chemnitz als Standort zu werben", sagt Müller-Rosentritt.

Ein Aushängeschild von Chemnitz sei die "AgeTech"-Szene. Sie entwickelt technische Hilfen für ältere Menschen: beispielsweise Sensoren in der Dusche, die Alarm schlagen, falls der Senior stürzt.

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Aktuell werde hier schon viel in diesem Bereich geforscht.

"Das Ziel ist: Chemnitz und das Erzgebirge zum AgeTech-Zentrum der Welt zu machen", so der FDP-Stadtrat. Auch in der Software-Entwicklung für autonomes Fahren habe Chemnitz die Nase vorn.

In Israel stieß Frank Müller-Rosentritt damit auf offene Ohren: "Die Investoren sind sehr aufgeschlossen."

Frank Müller-Rosentritt könnte sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen. Etwa im Bereich "Autonomes Fahren".
Frank Müller-Rosentritt könnte sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen. Etwa im Bereich "Autonomes Fahren".  © Ralph Kunz

Schon am Dienstag habe er ein Gespräch mit einem Chemnitzer Unternehmer und einem israelischen Investor. "Ich bin unterwegs als Botschafter für Chemnitz - nicht nur in Berlin, sondern in der Welt."

Titelfoto: Bildmontage: privat, Ralph Kunz

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