Tag des geschlossenen Denkmals: Führungen wegen Corona fast nur im Internet

Chemnitz - Wenn am Sonntag der Tag des offenen Denkmals stattfindet, ist der Name ein bisschen irreführend. Denn die meisten Türen bleiben dieses Jahr verschlossen. So auch im Küchwald.
Birgit Schulze-Thieme (65) leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Küchwaldbühne. Seit Corona ist hier viel Einfallsreichtum gefordert.
Birgit Schulze-Thieme (65) leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Küchwaldbühne. Seit Corona ist hier viel Einfallsreichtum gefordert.  © Maik Börner

Die Küchwaldbühne nimmt mit einem Video teil. "Bühne, Backstage und Bockwurst" heißt der Kurzfilm, den die Filmwerkstatt Chemnitz gedreht hat. 

Darin bieten sie eine ausgiebige Führung durch das seit mehr als zehn Jahren wiederbelebte Denkmal und erzählen dessen Geschichte. 

Bühnen-Sprecherin Birgit Schulze-Thieme (65) findet es zwar schade, dass dieses Jahr nicht die geplanten Führungen und Feierlichkeiten möglich sind. "Aber das Video ist eine gute Alternative", sagt sie. "Man macht eben das Beste daraus. Es gibt immer kreative Lösungen."

Vor-Ort-Besichtigungen sind in Zeiten von Corona natürlich immer ein Risiko. Deshalb hatte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die teilnehmenden Städte aufgefordert, eine digitale Alternative zu finden. 

Auch Chemnitz hat nach neuen Wegen gesucht, Denkmäler erlebbar zu machen. Vom Otto-Werner-Garten im Stadtpark bis zum Wasserschloss Klaffenbach wurden aufwendige Aufnahmen gemacht. 

Ab Sonntag können diese auf chemnitz.de/denkmaltag gesehen und gehört werden. 

Titelfoto: Maik Börner

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