Rochlitz macht sich fit für Radler-Tourismus

Rochlitz - Vom Geheimtipp zum Touristenmagneten - der Mulderadweg ist seit dem Frühjahr auf der Überholspur. Rochlitz liegt im Zentrum des rund 400 Kilometer langen Radweges, der von Tschechien und dem Vogtland bis nach Dessau führt. In der dortigen Tourist-Information geben sich Radler die Klinke in die Hand.

Sophie Weinholf (23) testete die neue Selbsthilfestation am Mulderadweg in Rochlitz.
Sophie Weinholf (23) testete die neue Selbsthilfestation am Mulderadweg in Rochlitz.  © Maik Börner

"Bei uns haben sich seit Mai schon mehrere Hundert Rad-Touristen nach Übernachtungsmöglichkeiten erkundigt. Das hat ganz massiv zugenommen", freut sich Jana Uhlmann (46), Geschäftsführerin des Heimat- und Verkehrsvereins "Rochlitzer Muldental".

Der Zwischenstopp ist ideal: "Durstige Radler können bei uns ihre Trinkflasche auffüllen lassen, E-Biker die Batterie ihres Rades - während sie einen Ausflug ins Schloss unternehmen."

Dort gibt es neuerdings auch bei kleinen Pannen Hilfe: Eine Selbsthilfewerkstatt mit Luftpumpe, Werkzeug und Reparaturanleitungen eröffnete vorige Woche. Brandneu und sehr übersichtlich ist auch der Internetauftritt unter www.mulderadweg.de - dort werden 15 Etappen von den Quellen bis zur Elbe beschrieben.

Der Mulderadweg führt direkt am Schloss Rochlitz vorbei. Ein Abstecher lohnt sich.
Der Mulderadweg führt direkt am Schloss Rochlitz vorbei. Ein Abstecher lohnt sich.  © Maik Börner
Wer an der Zwickauer Mulde entlangradelt, kann den malerischen Blick auf Schloss Colditz genießen.
Wer an der Zwickauer Mulde entlangradelt, kann den malerischen Blick auf Schloss Colditz genießen.  © dpa/Jan Woitas

Es gibt Karten und Infos zur Strecke, Fährverbindungen, Empfehlungen für Gastronomie, Übernachtung und Sehenswürdigkeiten. Wer ohne Gepäck radwandern will, kann direkt eine Tour (3 Tage für 195 Euro) buchen. 

Titelfoto: Maik Börner

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