Skifahren und Rodeln in Sachsen: Darf man oder darf man nicht?

Dresden/Augustusburg - Am Dienstag verkündete Tourismusministerin Barbara Klepsch (55, CDU) das Aus für die Skisaison in Sachsen (TAG24 berichtete). Doch wer ausreichend Schnee in der Nähe hat, kann unter Beachtung der Auflagen trotzdem raus.

Ausdauer im 15-Kilometer-Umkreis: Auch Langlauf, wie hier auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg, ist derzeit mit Mindestabstand drin.
Ausdauer im 15-Kilometer-Umkreis: Auch Langlauf, wie hier auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg, ist derzeit mit Mindestabstand drin.  © Andreas Kretschel

"Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs oder der Unterkunft sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkung", nennt die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung als triftigen Grund, die eigenen vier Wände zu verlassen.

In Gruppen ist in Sachsen Sport und Bewegung Angehörigen eines Privathaushalts plus "einem Angehörigen eines weiteren Hausstands" erlaubt: Rodeln mit den Kids oder Gruppen-Langlauf mit Sicherheitsabstand sind also möglich. Massig Schnee und die zugehörigen Minusgrade wirken freilich verlockend.

Einige Skigebiete präparieren auch ihre Pisten, um Ortsansässigen und Nachbarn Winterspaß zu bieten. Andere verzichten, um Corona-Strafen durch Polizeikontrollen, aber auch Unfällen vorzubeugen.

"Unser Rodelhang bleibt deswegen abgesperrt. Alles andere wäre zu unsicher und wir beschneien auch sonst nicht", sagt Jörg Hammer (56), Mitinhaber von "Rost's Wiesen".

Auf schneebedeckten Hängen in der Nähe möglich: Rodelspaß mit den Kindern.
Auf schneebedeckten Hängen in der Nähe möglich: Rodelspaß mit den Kindern.  © Haertelpress

Das Augustusburger Freizeitzentrum betreibt einen Ski- und Rodelhang in rund 500 Metern Höhe.

Titelfoto: Haertelpress

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