"Nötiger denn je": So gedenkt Chemnitz der Luftangriffe vor 76 Jahren

Chemnitz - Chemnitz feiert auch dieses Jahr am 5. März den Friedenstag. Im Zentrum stehen ein ganztägiges Gedenken auf dem Neumarkt und eine Vielzahl digitaler Angebote. Der Friedenstag erinnert an die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg vor nunmehr 76 Jahren und setzt ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Sabine Kühnrich (50) von der "Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag".
Sabine Kühnrich (50) von der "Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag".  © Uwe Meinhold

Vor dem Rathaus gibt es wieder ein Friedenskreuz, aufgrund der Corona-Auflagen ist es diesmal nicht begehbar. Stattdessen wird die "Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag" dort den ganzen Freitag über Friedensbotschaften von den Bürgern sammeln und sie ans Friedenskreuz heften.

Bis zum Abend soll daraus eine Galerie entstehen. Außerdem gibt es auf dem Neumarkt Ausstellungen zu den Spuren des Kriegs, den Partnerstädten Chemnitz' und Stefan Heym.

Arbeitsgruppen-Sprecherin Sabine Kühnrich (50) findet: "Der Friedenstag ist in diesem Jahr nötiger denn je, denn es haben sich gesellschaftliche Gräben aufgetan."

Darüber hinaus gibt es am 5. März um 18 Uhr eine Sondersendung im Sachsen Fernsehen, die Stadt überträgt den Friedens-Gottesdienst aus der Jakobikirche um 20 Uhr auf ihrer Webseite.

Auf dem Neumarkt soll ein Friedenskreuz prangen, ähnlich wie hier im Jahr 2020.
Auf dem Neumarkt soll ein Friedenskreuz prangen, ähnlich wie hier im Jahr 2020.  © Uwe Meinhold

Auch eine Leinwand auf dem Neumarkt wird ihn übertragen. Viele weitere Online-Angebote und Programminfos gibt's auf chemnitzer-friedenstag-2021.de und chemnitz.de/friedenstag.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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