Maßnahmen greifen: Niners Chemnitz finanziell vorerst abgesichert

Chemnitz - Trotz des vorzeitigen Saisonendes und der Coronavirus-Krise muss sich der designierte Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz vorerst keine Sorgen um die Existenz machen. 
Die Niners spielen in der kommenden Saison in der Bundesliga.
Die Niners spielen in der kommenden Saison in der Bundesliga.  © Toni Söll

Durch den Verkauf von symbolischen Playoff-Tickets, Kurzarbeit für Spieler und Trainer sowie ausbleibende Rückforderungen von Sponsoren ist der Zweitligist finanziell stabil. 

"Wir haben in den letzten drei Wochen hart gearbeitet, so dass das aktuelle Geschäftsjahr abgesichert ist", sagte Geschäftsführer Steffen Herhold der Freien Presse.

Entscheidend werde allerdings der Sommer, wenn der Dauerkartenverkauf für die Premieren-Saison in der BBL starten soll. Denn bisher ist ungeklärt, wann die Spielzeit beginnt und ob Zuschauer zugelassen werden. 

"Das ist die Zeit, wo die Solidarität unserer Fans und Unterstützer gefragt sein wird. Der Dauerkartenverkauf wird mit darüber entscheiden, wie wir eine sichere Finanzierung aufstellen können", sagte der 41-Jährige. Ziel ist es, die Marke von 1000 Dauerkarten zu erreichen.

Die Saison in der 2. Liga war wenige Spiele vor dem Beginn der Playoffs abgebrochen worden. Es folgte der Beschluss, dass Tabellenführer Chemnitz und der Zweite Bremerhaven das Aufstiegsrecht erhalten. 

Die Lizenz für die BBL haben die Niners aber noch nicht bekommen. Ursprünglich sollten die Unterlagen bis 15. April eingereicht werden, doch aufgrund der Corona-Krise kommt es zu Verzögerungen.

Titelfoto: Toni Söll

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