Chemnitzer Niners feiern in Leipzig Prestigesieg gegen den Mitteldeutschen BC

Chemnitz - Die Niners Chemnitz haben auch das vierte Prestigeduell mit dem Mitteldeutschen BC in der BBL für sich entschieden! Vor 3867 Zuschauern, davon rund 800 Gästefans, behauptete sich die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore am Ostersonntag mit 96:89 (55:51).

Niners-Spieler Jonas Richter (r.) und John Bryant vom Mitteldeutschen Basketball Club im Zweikampf.
Niners-Spieler Jonas Richter (r.) und John Bryant vom Mitteldeutschen Basketball Club im Zweikampf.  © IMAGO / Alexander Trienitz

Was war das für ein erstes Viertel? Beide Teams boten ihren Anhängern in der Arena Leipzig ein Offensiv-Spektakel vom Feinsten. In der 8. Minute lagen die Niners 20:25 hinten, zwei Minuten später führten sie 28:25. Nach zehn Minuten stand es 31:30 für die Pastore-Five, die dem MBC bis zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Dreier eingeschenkt hatte.

Den besseren Start ins zweite Viertel legten die Gäste aufs Parkett. Bis zur 14. Minute konnten sie sich auf 45:36 absetzen. Die Führung hielt bis zur Pausensirene: 55:51. Bester Niners-Werfer der ersten Hälfte: Trent Lockett, der zehn seiner 13 Punkte im zweiten Viertel markierte. Weniger erfreulich: Isiaha Mike hatte nach 15 Minuten bereits drei Fouls kassiert und wurde von Pastore erst einmal auf der Bank platziert.

Niners-Co-Trainer Virgil Matthews kommentierte die erste Halbzeit bei "MagentaSport" so: "51 Punkte für den Gegner - das ist zu viel. In der Defense müssen wir uns steigern." Dieses Vorhaben gelang. Chemnitz kam stark aus der Kabine, enteilte innerhalb von gut drei Minuten auf 66:55. Der Elf-Punkte-Vorsprung hatte auch am Ende des dritten Viertels noch Bestand: 77:66.

In den letzten zehn Minuten kamen die Weißenfelser schnell bis auf sieben Punkte heran (70:77). Dann übernahmen die Niners wieder das Zepter und brachten den dritten Auswärtssieg in Folge unter den Jubelgesängen ihrer zahlreichen Fans sicher nach Hause. Bester Werfer bei den Gästen war Frantz Massenat mit 23 Punkten.

Titelfoto: IMAGO / Alexander Trienitz

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