"Surreal!" Richter und die stille Meister-Feier der Chemnitzer Niners

Chemnitz - Dieses Meister-Foto spricht Bände: Die Niners feiern den Aufstieg in die Bundesliga. Doch keine Spur von Ausgelassenheit, Euphorie oder Sektduschen. Statt dessen Ruhe und Abstand.

Jonas Richter.
Jonas Richter.  © Toni Söll

"Surreal. Keine Playoffs, keine Fans, keine Emotionen", sagt Korbjäger Jonas Richter. Er ist von klein auf im Verein. Die BBL war sein großes Ziel. Das ist geschafft. Aber wer weiß in diesen Tagen, was in zwei oder drei Monaten ist?

Am Dienstag trafen sich die ProA-Meister (25 Siege in 27 Spielen) in der Chemnitzer Haase-Fabrik zum vorerst letzten Mal. 

"Sobald wieder Normalität eingekehrt ist, wollen wir alle Spieler nochmal zusammen holen und am liebsten gemeinsam mit unseren Fans die Aufstiegsfeier nachholen", sagt Niners-Pressesprecher Matthias Pattloch.

Das wünscht sich auch Richter: "Ich hoffe, dass da noch etwas kommt. Die Zuschauer haben uns das gesamte Jahr über euphorisch unterstützt."

Bis es soweit ist, heißt es warten. "Viel kann man nicht mehr machen. Der Semesterstart an der Uni wurde verschoben. Sporthallen und Fitnessstudios sind dicht", erklärt Richter: "Ich werde hin und wieder joggen gehen oder Rad fahren. Am Ende ist wichtig, dass wir alle gesund durch diese Zeit kommen."

Die Niners feiern den Aufstieg in die Bundesliga: Mit Ruhe und Abstand.
Die Niners feiern den Aufstieg in die Bundesliga: Mit Ruhe und Abstand.  © Felix Linke/Niners

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