Bundesstraße voll gesperrt! Bergungsarbeiten nach Lkw-Unfall

Claußnitz - Heftige Sturmböen in Kombination mit Schneefällen haben am Dienstag für Chaos auf Sachsens Straßen geführt (TAG24 berichtete).

Der umgekippte Kran wird am Mittwoch geborgen.
Der umgekippte Kran wird am Mittwoch geborgen.  © Harry Härtel

Auf der B107 bei Claußnitz ereignete sich ein Verkehrsunfall.

Kurz vor dem Abzweig Am Wald kam der Fahrer eines Schwerlastkrans aus noch unklarer Ursache von der Fahrbahn ab und kippte auf einem Feld um.

Dabei wurde eine Person verletzt.

Nun finden am Mittwoch zwischen Claußnitz und Am Wald in beiden Richtungen noch Bergungsarbeiten statt.

Dazu ist die B107 noch bis voraussichtlich 14 Uhr voll gesperrt. Die Polizei bittet ortskundige Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Update, 14.30 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, war der 55-jährige Fahrer eines Kranes auf der Diethensdorfer Straße (B 107) aus Richtung Claußnitz in Richtung Wiederau unterwegs. Ungefähr 100 Meter nach der Einmündung Am Wald soll ihm ein bisher unbekannter Lkw entgegen gekommen sein, der offenbar auf die Gegenfahrbahn geriet, sodass der Kranfahrer versuchte, dem Laster auszuweichen.

Der Kran kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr dann wieder auf die Fahrbahn auf, überschlug sich und kam dann nach links von der Fahrbahn ab, wo er auf ein angrenzendes Feld kippte. Dort blieb er auf der Seite liegen.

Der Kranfahrer erlitt bei dem Unfall laut Polizei leichte Verletzungen.

Am Kran entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt circa 20.000 Euro.

Am Dienstag musste die B107 zur Beräumung der Unfallstelle und Bergung des Kranes bis gegen 20 Uhr voll gesperrt werden. Die Bergung konnte allerdings noch nicht beendet werden. Deshalb musste die Bundesstraße am Mittwoch noch einmal gesperrt werden.

Die Polizei sucht Zeugen zum Unfallgeschehen: Wer kann Angaben zum Geschehen bzw. zum unbekannten Lkw und dessen Fahrer/in machen? Unter der Telefonnummer 0371 8740-0 nimmt der Verkehrsunfalldienst in Chemnitz Hinweise entgegen.

Titelfoto: Harry Härtel

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