Weil die Corona-Zahlen immer noch hoch sind: Das plant Sachsen nun für den Landkreis Mittelsachsen

Freiberg - Während in anderen sächsischen Regionen die Inzidenz teilweise weit unter 100 liegt, ist der Landkreis Mittelsachsen mit einer Inzidenz von 189,4 (Stand 16. Mai) weiterhin - neben dem Erzgebirgskreis - Corona-Hotspot. Doch nun handelt der Freistaat, will eine eigene Impfkampagne für die Region starten.

Der Landkreis Mittelsachsen soll künftig mehr Corona-Impfdosen erhalten (Symbolbild).
Der Landkreis Mittelsachsen soll künftig mehr Corona-Impfdosen erhalten (Symbolbild).  © Socrates Baltagiannis/dpa

Laut Informationen der "Freie Presse" soll der Landkreis Mittelsachsen zusätzliche Impfdosen erhalten. Außerdem seien mobile Impfteams verstärkt im Einsatz. Ärzte würden noch stärker in den Impf-Prozess eingebunden werden, heißt es.

Kurz: Der Landkreis Mittelsachsen erfährt künftig eine wahre Corona-Impfoffensive!

Den genauen Plan will die Landesregierung am Donnerstag in Freiberg bei einer Pressekonferenz vorstellen.

Ähnliche Kampagnen gab es beispielsweise im Erzgebirge. Dort wurden die Öffnungszeiten des Impfzentrums in Annaberg-Buchholz verlängert. Zudem bekam der Landkreis zusätzliche Impfdosen.

Im Vogtland startete bereits Ende März die Impfoffensive - damals wurde die Impfpriorisierung aufgehoben, jeder Einwohner konnte sich für eine Impfung anmelden.

Seitdem sinken die Corona-Zahlen im Vogtland.

Titelfoto: Socrates Baltagiannis/dpa

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